Core i9-9900K erst im Q1 2019: Intels CPU-Mittelklasse wird sich verspäten

Ein neuer Tag bringt neue Gerüchte. So auch im Falle der nächsten CPU-Generation für den LGA1151 von Intel. Einer geleakten Roadmap zufolge soll der Nachfolger des Core i7-8700K erst im nächsten Jahr kommen. Damit überlässt der Marktführer dem Konkurrenten das ertragreiche Weihnachtsgeschäft.


Quelle: XFastest

Die Nutzer sind heiß auf neue Prozessoren von Intel, die Gerüchteküche brodelt. Allerdings muss der Hype offenbar etwas gedämpft werden, wenn die jüngst geleakten Roadmaps der Wahrheit entsprechen. Eine Verschiebung deutet sich an - doch betroffen sind nicht alle geplanten Intel-Produkte.

Coffee Lake Refresh wird laut einer vorliegenden Roadmap erst im nächsten Jahr und damit Anfang 2019 kommen. Angedacht von Intel ist, dass man in der Mittelklasse in der Kernanzahl mit dem Konkurrenten gleichzieht - der Core i9-9900K soll in dem Fall das Spitzenmodell darstellen (8 Kerne, 16 Threads), dem folgt der Core i7-9700K (8 Kerne, 8 Threads) sowie der Hexa-Core-Ableger Core i5-9600K (6 Kerne, 6 Threads). Ursprünglich haben viele Leaks auf einen Release im frühen Herbst hingedeutet - mit dem neuen Chipsatz Z390 hat man dann auch die passende, neue Plattform parat. Doch es wird eben laut der "neuen" Roadmap alles anders kommen - eine Verschiebung deutet sich bei den CPUs an. Das trifft aber nicht auf die neuen Mainboards zu: Platinen mit Z390-PCH stehen in den Startlöchern - im dritten Quartal werden also immerhin neue Mainboards kommen. Erst kürzlich sind 19 noch nicht offiziell vorgestellte Asus-Mainboards bekannt geworden.

Bestätigt wird eine weitere Info: Die neuen Achtkerner sind mit den aktuell erhältlichen Mainboards kompatibel - ein BIOS-Update wird dafür allerdings vorausgesetzt.

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