Comet Lake: Plant Intel 10-Kern-CPU weiterhin mit 14nm?

Der 14nm-Fertigungsprozess ist bei Intel die Norm - der nächste Schritt mit 10nm scheint weit entfernt zu sein. Grund genug einen weiteren Zwischenschritt einzulegen und mit "Comet lake" Anfang des kommenden Jahres dem Konkurrenten zuvorzukommen.


Intels Tick-Tock-Modell ist Geschichte, das ist seit den anfänglichen Verschiebungen aufgrund von Problemen mit der 10nm-Fertigung bekannt. Offenbar bleibt es laut WCCFTech demnach bei 14nm auch bei der nächsten Core-Generation für Endkunden: Mit "Comet Lake" plant der Chip-Riese anscheinend eine weitere Zwischenstufe auf dem Weg zu echten 10nm-CPUs und diese Prozessoren sollen dem Konkurrenten AMD zuvorkommen. Denn Intels 10nm-Fertigung könnte erst gegen Ende des nächsten Jahres massenfertigungstauglich sein, sodass das nächste improvisierte Produkt eigentlich nur erwartet werden kann. Das Ganze bekommt mit neuen Gerüchten nun eine Grundlage und die nennt sich "Comet Lake". Um weiterhin im Endkunden-Segment konkurrenzfähig zu sein und zum Start von AMDs 7nm Zen 2 einen Gegenspieler bieten zu können soll "Comet Lake" mit bis zu zehn Kernen für den Sockel 115X die nächste Core-Generation darstellen. Angesichts des Sockels sowie der Fertigungsstufe ist es unwahrscheinlich, dass Intel fundamentale Änderungen am Chip-Design vornehmen wird - dementsprechend wird es wohl bei 256 KB beim L2-Cache bleiben, der L3 Cache wird wohl weiterhin 20 MB betragen.

In jedem Fall geht es im kompetitiven CPU-Markt gut vorwärts. Während die siebte Core-Generation mit maximale vier Kernen veröffentlicht wurde, waren es bei der achten gleich sechs derer. Die neunte brachte bei Intel nun acht Kerne mit - es wäre logisch, wenn es mit "Comet Lake" nun aus dem Hause Intel die ersten Zehnkerner für den Mainstream-Markt gibt.

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