AMDs Zen 2-CPUs unterstützten DDR4-RAM mit bis zu 3.200 MHz

Mit der neuen Mittelklassegarde an CPUs will AMD erneut den Marktführer angreifen. Unabdinglich wird wohl laut aktuellen Infos wieder mal schneller RAM sein: Offiziell ist die Rede von einem Support von bis zu 3.200 MHz schnellem DDR4-Arbeitsspeicher ab Werk. Somit spielt der Random Access Memory eine wichtige Rolle in der Gesamtperformance des Systems mit den neuen AMD-CPUs als Rechenherz.


Mit der Zen-Generation hat AMD im Jahre 2017 einen Hammer gelandet. Mit der stark optimierten Zen 2-Architektur will der Chip-Hersteller schon in Kürze nachlegen. Gerüchte dringen aus diesem Grund in immer kürzeren  Zeitabständen an die Öffentlichkeit. Dieses Mal dreht sich alles rund um den RAM. Den aktuellen Infos aus Fernost zufolge sollen Prozessoren der Zen 2-Generation Arbeitsspeicher mit bis zu 3.200 Megahertz unterstützen, was wieder einmal auf eine starke Abhängigkeit der Spitzenleistung vom RAM nahelegt. Feintuning vom Arbeitsspeicher und das Ausloten des Maximaltakts sind schon bei den aktuell erhältlichen AMD-Prozessoren zum Teil lohnenswert, in Zukunft wird das offenbar so bleiben. Der bekannte Leaker @momomo_us aus Japan will wissen, dass AMD weitere Optimierungen am Speicher-Controller vorgenommen hat und so den Zen 2-Chips die JEDEC 3200 MHz-Spezifikation mitgeben darf. Zuvor war bei DDR4-2666 (Ryzen 1XXX-Serie), respektive DDR4-2933 (Ryzen 2XXX-Serie) Schluss.

Architekturbedingt bringt schnellerer RAM insbesondere bei AMD-Systemen einen Teils enormen Leistungsvorteil. Grund ist die Cluster-Bauweise (CCX) mitsamt des Infinity-Fabric, der den Arbeitsspeicher als Transportmedium für die Daten nutzt. Kommt schnellerer Arbeitsspeicher zum Einsatz, wird das Maximale aus der Architektur rausgeholt. @momomo_us will außerdem wissen, dass AMD mit 4.400 MHz unter OC "offiziell" eine sehr hohe RAM-Taktrate angibt - so erscheinen die gemutmaßten 5.000 MHz mit ausgewählten DDR4-Modulen im Zusammenspiel mit einem X570-Board und einer Zen 2-CPU durchaus wahrscheinlich.

Quelle: Twitter

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