Bios-Update-Hilfe: AMD stellt Prozessoren zum Ausleihen bereit

AMDs X570-Mainboards sind gleichzeitig mit dem Start der aktuellen Ryzen-CPUs verfügbar. Wer allerdings aufrüsten möchte, benötigt nicht zwingend eine Platine des aktuellen Jahrgangs, die AM4-Plattform machts möglich. Doch was mechanisch passt, braucht softwareseitig eine Aktualisierung: Das BIOS muss aktuell gehalten werden. AMD hilft dem Kunden mit einer bereits bekannten Aktion.


Wer einen neuen AMD-Prozessor auf einer vom Hersteller offiziell unterstützten Platine verbauen möchte, macht zunächst nichts falsch. Doch bei dem Vorhaben ist Vorsicht geboten: Auch wen augenscheinlich alles passt, könnte man trotzdem einen schwarzen Bildschirm erblicken. Der Grund: Das BIOS ist nicht auf dem aktuellsten Stand - und wer nun einen topaktuellen Ryzen 3000-Prozessor und eine Platine mit 400er-Chipsatz vor sich liegen hat und nicht weiter weiß, bekommt von AMD nun Hilfe. Wie auch beim Launch der Vorgängergeneration verschickt AMD an den Käufer eines neuen Ryzen-Prozessors nach erfolgter Registrierung ein sogenanntes Boot-Kit. Selbiges beinhaltet einen Leih-Prozessor in Form des Athlon 200GE inklusive eines passenden Kühlers, der einzig und allein für das BIOS-Update kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

Kommt das Paket beim Kunden an, dann hat man zehn Tage Zeit, um den Prozessor samt Kühler zu AMD zurückzuschicken. Der Rückversand ist kostenlos - es entstehen somit keine zusätzlichen Kosten. Interessenten können sich über das Kontaktformular registrieren. Benötigt werden neben den persönlichen Daten außerdem noch Fotos vom Mainboard und dem Prozessor, die dazu passenden Seriennummern und eine Rechnung der Bauteile. AMD betont, dass man zuerst den Mainboard-Hersteller kontaktieren sollte - falls alle Stricke reißen, dann steht AMD zur Hilfe bereit. 

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