Computex 2018: Asus mit neuen ZenBook-Ablegern - Display im Touchpad

In Taiwan hat Asus im Rahmen der Computex eine Reihe neuer Notebooks angekündigt. Die ZenBook Pro-Serie erhält mit zwei Varianten Zuwachs. Neu ist dabei das Touchpad, das nicht nur als herkömmliches Eingabegerät herhalten wird.


Die ZenBook Pro-Serie erhält Zuwachs: Zwei neue Modelle wird es schon bald von Asus geben - eine Variante davon kommt mit dem sogenannten "ScreenPad". Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Eingabemöglichkeit, bei der das Touchpad bei Nichtnutzung als herkömmlicher Touchscreen herhält. Selbiger ist hochauflösend und erweitert die Einsatzmöglichkeit der entsprechenden Fläche in Farbe um dort etwa Shortcuts anzuzeigen. Auch lassen sich Windows-Apps und eigens dafür konzipierte Software "ScreenPad-Apps" ausführen. Ähnlich Apples Touchbar soll Asus' Lösung die produktive Arbeitsweise des Nutzers unterstützen und kontextbezogene Inhalte auf dem zusätzlichen Screenpad darstellen. 

Interessant ist aber nicht nur das ScreenPad. Das Zenbook 15, das diesen ScreenPad bekommt bietet unter der Haube schnelle Core i9-Prozessoren der achten Generation, eine GTX 1050Ti von Nvidia und bis zu 1TB SSD-Speicher mit PCIe-Anbindung. Mit an Bord ist auch Thunderbolt 3. Die Display-Diagonale beträgt 15,6 Zoll. Eine Ecke kleiner und kompakter ist das Zenbook Pro 14: Es kommt mit einem 14-Zoll-Display, Core i7-Prozessor und 16GB RAM gepaart mit einer GTX 1050 MAX-Q in der höchsten Ausbaustufe. Das kleinere Zenbook Pro 14 kommt aber ohne ScreenPad-Option.

Ein weiteres Notebook mit dem Zenbook S zieht mit einem speziellen Aufbau ebenfalls Aufmerksamkeit auf sich: Das Gewicht fällt mit einem Kilogramm extrem gering aus - das geht sogar nicht wirklich auf die Laufzeit: Sie liegt mit bis zu 13,5 Stunden auf einem hohen Niveau - die Angabe trifft aber sehr wahrscheinlich auf das 13,3-Zoll-Full-HD-Panel zu. Optional gibts auch einen Bildschirm mit Ultra HD - in beiden Fällen sind die Bildausgaben im 16:9-Format gehalten.

Speziell ist aber nicht die Akkulaufzeit oder das Gewicht: Ergonomisch anmutend ist das Aufrichten des kompletten Geräts, wenn es aufgeklappt auf dem Tisch steht. Asus nennt dies ErgoLift - genau genommen hebt sich die Unterseite des Notebook um maximal 5,5 Grad vom Boden ab - das bringt nicht nur frische Luft, sondern hilft auch beim schnellen Tippen, so der Hersteller. Auch hier kommt Intels aktuelle CPU-Riege für Notebooksnder achten Generation zum Einsatz. Flankiert von höchstens 16GB RAM und einer 1TB NVMe-SSD werden auch anspruchsvolle Nutzer zufriedengestellt. Anschlussseitig gibt es drei USB-C-Buchsen, davon zwei mit Thunderbolt-Anbindung, wodurch das Gerät auf dem Arbeitsplatz mit passenden Docks genutzt werden kann. Mit 1.099 Euro als Startpreis ist das neue ZenBook S wahrlich kein Schnäppchen - Verfügbar ist das Gerät schon zum Ende dieses Monats.

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