Routerprobleme bei der Telekom gelöst - möglicher Hackerangriff

Seit gestern Nachmittag hatten fast eine Million Kunden der Telekom schwerwiegende Probleme mit der Internetverbindung. Offenbar waren bestimmte Router nicht mehr in der Lage, sich mit dem Netz zu verbinden. Rund 24 Stunden später sind die betroffenen Modelle identifiziert und eine passende Abhilfe gefunden. Währenddessen werden Hinweise auf einen Hackerangriff geprüft.


Quelle: Liam Robertson - Twitter

Seit ungefähr 24 Stunden gab es vermehrt Beschwerden bei der Telekom - viele Kunden standen plötzlich ohne Internet da. Das Unternehmen hatte daraufhin eine erste Meldung auf Twitter gepostet und mit der Fehlersuche begonnen. Am Morgen des 28.11.16 waren rund 900.000 Kunden betroffen. Währenddessen hatte die Telekom herausgefunden, dass nur bestimmte Router betroffen sind und dass in vielen Fällen ein Neustart Abhilfe schafft. Im Laufe des Tages ging dann die Zahl der betroffenen Kunden immer weiter zurück. Nachdem Stimmen über einen möglichen Hackerangriff laut wurden, will die Telekom auch Hinweise bezüglich einer gezielten Attacke überprüfen.

Um den übrigen Besitzern der beiden Modelle Speedport W921V und 723V-Typ-B entgegen zu kommen, hat die Telekom über eine Day-Flat eine kostenlose Internetverbindung über das Mobilenetz ermöglicht. Somit konnte zumindest der Alltag mehr oder weniger in gewohnter Weise weiterlaufen. Nur knapp vier Stunden später wurden vom Hersteller der betroffenen Router ein neues Update geliefert. Dieses behebt das Problem und installiert sich automatisch, nachdem der Router 30 Sekunden lang vom Strom getrennt wurde. Mit dem Easy-Support werden solche Firmware-Updates automatisch installiert, sodass bestehende Probleme dieser Art schnell gelöst sein sollten.

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