Quartalszahlen: Nokia verfehlt Analystenerwartung

Mit rund einer Million verkaufter Lumia-Geräte lag Nokia im letzten Quartal doch recht deutlich unter den von Analysten prognostizierten Verkaufszahlen. Trotzdem lag der Gesamtverkauf von Nokia-Smartphones aber über den Prognosen. Weiterhin wurde bekannt, dass das finnische Unternehmen hohe Summen von Microsoft für die exklusive Nutzung der mobilen Plattform "Windows Phone" bezieht.


Quelle: Golem

Wie aus dem Geschäftsbericht von Nokia hervorgeht, bezogen die Finnen in den letzten Monaten stolze 250 Millionen Dollar von Microsoft. Die unter "Platform Support Payments" laufenden Zahlungen gelten der exklusiven Nutzung von "Windows Phone" seitens Nokia. Ob die Festlegung auf ein einziges Betriebssystem die richtige Entscheidung war, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt kaum sagen. Zwar blieben die Verkaufszahlen im letzten Quartal zwar hinter den Erwartungen zurück, der Gesamtverkauf lag aber über den Prognosen. 

Der Handyhersteller erwirtschaftete einen Verlust in Höhe von 1,07 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 745 Millionen Euro Gewinn gewesen. Der Umsatz brach auf knapp 10 Milliarden Euro ein und sank damit um 21 Prozent. Nokia-Chef Stephen Elop äußerste sich trotzdem zuversichtlich - das zurückliegende Quartal sei "ein wichtiger Schritt" bei der"Transformation von Nokia" gewesen. Langfristig sehe man sich erneut als Marktführer im hart umkämpften Handymarkt. 

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