Ein Drittel Deutschlands mit LTE versorgt

Der Netzausbau der vierten Mobilfunkgeneration geht gut voran und könnte schon in diesem Jahr den LTE-Zugang in Deutschland in über 200 Städten ermöglichen. Bundesweit sind 33 Prozent der Fläche mit LTE-Empfang abgedeckt und die drei größten Mobilfunkbetreiber O2, Vodafone und die Telekom investieren weiter in die LTE-Infrastruktur.


Die Bundesnetzagentur versprach, dass bis 2013 die ländlichen Regionen ohne Breitband-Internet vollständigen LTE-Empfang haben werden. Momentan sind nur noch vier Bundesländer mit sogenannten "weißen Flecken" übrig, die keinen Anbindung an ein solches Netz haben. Gerade Baden-Württemberg hinkt mit nur 22 Prozent Abdeckung deutlich hinterher.

Nach dem Schließen der weißen Flecken sollen vor allem Großstädte mit dem 4G-Internet versorgt werden. Derzeit haben über 50 Städte Zugang zu LTE, bis Ende dieses Jahres sollen es 200 sein. Vorreiter der Infrastruktur ist Vodafone: Der Mobilfunkanbieter hat das bisher bestausgebaute LTE-Netz und will noch in diesem Jahr 40 Prozen der Haushalte und über 70 Prozent der Fläche in Deutschland versorgen. Entsprechende LTE-Smartphones bietet Vodafone schon seit März an. Auch die Telekom und O2 bauen ihre Netze aus und ergänzen sich im Flächenabdeckung gegenseitig. Noch gar keine Pläne hierzu hat Eplus, der weiter an der "Billig-Strategie" festhält. Das heißt: Nur mäßige Netzverbindung und langsameres Internet, aber dafür günstige Preise.

Amazon bietet bereits erste Smartphones mit LTE im Marketplace an.

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