Service: AMD schickt Leih-Prozessoren an Kunden für Bios-Updates

AMDs neue Ryzen 2000G-Serie ist auf dem Markt. Bestehende Hauptplatinen sind in weiten Teilen mit den neuen Chips kompatibel, benötigen allerdings ein Bios-Update, was mangels unterstütztem Prozessor für so einige Nutzer etwas schwer sein dürfte. AMD hat aber hier eine Lösung.


Die neuen APUs sind verfügbar - das trifft auch auf Mainboards zu, die entgegen dessen allerdings schon seit einigen Monaten frei erhältlich sind. Als Unterbau für die neuen Chips dienen also AM4-Mainboards der ersten Generation, welche für den Betrieb mit Raven Ridge aber ein aktuelles Bios voraussetzen. Ohne entsprechende Aktualisierung bekommt man ein System mit Raven Ridge APU und auf dem Markt befindlichen Mainboards der 300-Serie von AMD oftmals nicht ohne Weiteres betriebsbereit. Frisch von den Mainboard-Herstellern ausgelieferte Bretter hingegen dürften die neueste Bios-Version bereits aufgespielt haben. Entscheidend ist hier, wann die Platine produziert wurde und wie lange sie schon beim Händler ist. 

AMD hat aber eine Lösung: Der Chip-Hersteller schickt einen kompatiblen Ryzen-Prozessor, wenn man direkt bei AMD über die Support-Seite das "Boot-Kit" anfordert. Man erhält damit eine A6-9500 APU, den AMD zum Kunden schickt, um das System zum Laufen zu bringen und die neueste Bios-Version zu installieren. Ist das getan, dann muss der Prozessor kostenfrei zu AMD zurückgeschickt werden. Benötigt wird unter anderem die Rechnung der Raven Ridge APU sowie eine Kreditkarte. Letztere dient zur Sicherheit, da beim Versand ein gewisser Betrag geblockt wird und bei Wiedereintreffen der APU beim Hersteller die geblockte Summe auf der Kreditkarte wieder freigegeben wird. Hier können sich Käufer für die Aktion registrieren.

Issam Ammour

Datum:
19.02.2018 | 13:42
Rubrik:
mainboards
Tags:
amd apu bios raven-ridge ryzen service update

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