ROG Dominus: ASUS-Mainboard bietet Alles von Allem für etwa 1.550 Euro

Nach der Ankündigung vor wenigen Wochen erreicht das absolute Mainboard-Spitzenmodell aus dem Hause Asus den Handel. Die Platine ist im Grunde der einzige, erhältliche Unterbau für Intels einzigen Xeon W-3175X mit offenem Multiplikator, was letztlich auch seinen Preis hat: 1.550 Euro müssen für das Brett aufgebracht werden.


Asus kündigt den Marktstart des Republic of Gamers Dominus an. Es handelt sich hierbei um die einzige Alternative für Intels Xeon W-3175X mit offenem Multiplikator - zu den technischen Eckdaten der CPU zählen 28 Kerne, Hyperthreading, ein Standardtakt von 3,1 GHz sowie ein Boost-Takt von höchstens 3,8 GHz. Um den passenden Unterbau zu bieten hat Asus von Allem besonders viel in die Waagschale geworfen: Das ROG Dominus baut im SSI-EEB-Formfaktor, um genügend Platz für sämtliche Sonder-Features unterzubringen und bietet trotz der stattlichen 255 Watt TDP der CPU auch noch Möglichkeiten zum Übertakten. So kann die Plattform im Extremfall gut und gerne 1.000 Watt aus der Steckdose ziehen, wohlgemerkt: ohne angeschlossene Grafikkarten oder sonstige Peripherie. Wer sich überlegt das Mainboard anzuschaffen, muss natürlich auch genügend Kleingeld für den Prozessor übrig haben. Der Xeon W-3175X kostet aktuell etwa 3.100 Euro.

Das ROG Dominus bricht allerdings nicht nur den Preisrekord, sondern setzt auch bei der Ausstattung Maßstäbe: Die Platine kommt mit gleich vier voll ausgewachsenen PCI-Express-3.0-x16-Schnittstellen, zwei 24-Pin-ATX-Stromanschlüsse sowie vier 8-Pin- und ein Paar 6-Pin-Stromkonnektoren, um die bis zu 1.000 Watt nur für den Prozessor bereitstellen zu können. Hinzu kommt die Unterstützung von ECC- sowie Standard-DDR4-Riegeln mit einer Gesamtkapazität von bis 512 GB, dazu gesellen sich maximal vier M.2-SSDs. Lüfter sollen die 32-phasige Stromversorgung für den Prozessor bei niedrigen Temperaturen selbst bei extremen Overclocking-Versuchen halten. Für die Optik gibt es eine RGB-Beleuchtung, einen 1,77-Zoll-OLED-Bildschirm außerdem noch WLAN und eine ausgewachsene SupremeFX S1220-Soundlösung aus dem Hause Realtek. Um den Preis in Relation zu setzen: 1.550 Euro kosten gut ausgestattete Gaming-Rechner der gehobenen Klasse.

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