Neue Chipsätze: AMD B550 und A320 ohne PCIe-4.0-Support?

Die ersten Mainboards mit AMDs X570-Chipsatz sollen angeblich deutlich kostenintensiver ausfallen, als die Vorgänger. So dürften Käufer der neuen Ryzen-Prozessoren sicherlich auf preiswertere Alternativen warten, welche jedoch nicht demnächst kommen, sondern noch etwas auf sich warten lassen. Die jüngste Info allerdings dürfte jedochj einen Kauf von teureren X570-Platinen rechtfertigen.


Glaubt man DigiTimes, dann dürften neue Mainboards der Einsteiger- und Mittelklasse für die Zen 2-CPUs nur eine PCI-Express-3.0-Funktionalität mitbringen. Doch die übermittelten Infos des Magazins sind mehrfach zu deuten. Zunächst einmal ist die Rede von einem gänzlich fehlenden PCI-Express-4.0-Feature, sodass PCIe-Gen-4 überhaupt nicht unterstützt wird. Das schließt auch den großen x16-Slot mit ein, sodass die entsprechenden M.2-Schnittstellen direkt an den AM4-Chipsatz gebunden sind. Die zweite Möglichkeit wäre eine limitierte Anbindung des x16-Slots, die letztere beiden Schnittstellen miteinschließt. Gut möglich ist am Ende aber auch, dass entsprechende, ausgewählte Platinen mit dem aktuellsten Anschlussstandard daherkommen und die ganz günstigen Mainboards am unteren Ende der Fahnenstange auf PCIe-4.0 verzichten.

Ganz sicher ist man so also mit X570-Mainboards, die das volle Feature-Set mitbringen. So schafft AMD auch eine klare Abgrenzung zwischen den Chipsatz-Serien und bewegt Interessenten zum Kauf teurer Platinen. Warten ist am Ende in jeder Hinsicht angesagt: Wer nicht ganz so viel für ein neues Mainboard für AMDs Ryzen-3000-Generation ausgeben will, wird erst in den nächsten Monaten zum Zug kommen.

Quelle: DigiTimes

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