Computex 2019: Asus Prime Utopia kommt mit 7-Zoll-Display und PCIe-Slots an der Rückseite

Wie sieht das Mainboard der Zukunft aus? Diese Frage will Asus mit einem Konzept-Produkt beantworten. Das Prime Utopia ist vorerst nicht für den Verkauf bestimmt und zeigt lediglich eine Vision des Herstellers, die allemal interessant ist. Highlight ist zweifelsohne das am Mainboard andockbare Display, das den klassischen Platz der Grafikkarte einnimmt. Letztere wandern an eine andere Stelle, womit theoretisch die Gehäuse-Hersteller gefordert sind.


Eine Antwort auf die Frage, wohin die Reise mit dem klassischen Desktop-PC geht, zeigt Asus. Im Rahmen der Computex hat der Hersteller mit dem Prime Utopia ein interessantes Mainboard, fernab jeglicher Normen gezeigt. Auch die Anschlüsse wurden gemäß der Vorstellung von der Aufteilung neu konzipiert: Fan-Header können bis zu drei Lüfter ansteuern, eine integrierte VRM-Wasserkühlung soll die Hardware auch bei OC-Vorhaben kühl halten. Letztere findet wie auch die Grafikkarte auf der Rückseite ihren Platz. Das macht Platz für einen großen 7-Zoll-OLED-Touchscreen im Bereich der PCI-Express-Slots, welcher dank WLAN-Anbindung kabellos Infos abgreifen an. Zu den anzeigbaren Daten gehören unter anderem der CPU-Takt, die Lüfterdrehzahl sowie weitere systembezogene Parameter. Alternativ lässt sich der Bildschirm auch entnehmen und auf dem Schreibtisch abstellen.


Besonders ist auch die Idee des modularen Anschlusspanels. Die bereitgesellten Schnittstellen an der ATX-Blende kann der Nutzer selbst festlegen, womit der Aufwand eines festen Layout für jedes bestimmte Mainboard-Modelle entfällt. Welche Ideen letztendlich tatsächlich in fertige Produkte in den nächsten Jahren in Asus-Mainboard vorzufinden sind, hat Asus nicht erklärt. Man betont, dass es sich beim Prime Utopia um eine Studie handelt, die so in dieser Form nicht erhältlich sein wird.

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