8x256GB: Threadripper beherrscht künftig auch deutlich mehr Arbeitsspeicher

Nach und nach veröffentlichen die Mainboard-Hersteller Updates für die eigenen Intel-Platinen, mit denen nun bis zu 128 GB Arbeitsspeicher möglich gemacht werden - das beschränkt sich allerdings nicht nur auf den Marktführer. Auch AMD will den Nutzern die Möglichkeit zur Nutzung der neuen 32 GB DDR4-RAM-Module nutzen und bringt Updates für die Hauptplatinen - so sind bis zu 256 GB in den acht verfügbaren Slots möglich.


Aktuell sind 16 GB Arbeitsspeicher für ein potentes Spiele-System die Norm, doch manche Anwendungsbereiche erfordern mehr an RAM, was neue Module nun möglich machen: Ein einzelner Riegel kann demnächst mit bis zu 32 GB kommen, was bisher lediglich Servern, respektive Workstations vorbehalten war - ECC-Speicher war bislang die Voraussetzung und damit spezielle Boards mitsamt Server-CPUs, die im Endkundensegment nicht von Interesse waren. Mit den neuen Modulen bringen erste Hersteller demnächst in spezieller Bauform zwei UDIMMs auf einem PCB unter, was eben diese Speicherausbauten auf "normalen" Mainboards möglicht macht. 


Ein erster Screenshot, der das X399-Threadripper-Mainboard ROG Zenith Extreme von Asus aufführt zeigt, dass mit dem aktuellsten BIOS 1601 keine Probleme mit einer derart hohen RAM-Menge auftreten dürften. Zwar sind die Timings alles andere als scharf (CL20) - das ist der Vollbestückung mit einem Takt von DDR4-2666 zu schulden - doch das stellt aktuell mit 256 GB an RAM ein Novum dar. So oder so läuft das System mit Vollbestückung über den Spezifikationen: Die Plattform ist eigentlich bei der Nutzung von acht Riegeln in allen acht Slots lediglich mit DDR4-1866 spezifiziert.

Quelle: Benchlife

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