Von der Switch verdrängt: Nintendo 3DS bekommt keine neuen Nintendo-Spiele

Unterwegs zocken: Das konnte man vor den Zeiten leistungsfähiger Smartphones entweder mit einer PlayStation Vita, beziehungsweise PSP oder aber mit einem der Nintendo-Handelds, die stets beliebt waren. Langsam aber sicher ist das Ende der portablen Spielekonsolen besiegelt. Denn Sony hat kein Interesse an der aktiven Fortführung der PS Vita und mit der Switch hat der Konkurrent Nintendo ein sehr gut laufendes Hybdrid-System im Portfolio.


Nintendo erklärte im Rahmen eines Investoren-Meetings ganz kurz und knapp, dass die mobile Spielekonsole 3DS zwar weiterhin offiziell unterstützt wird, aber man selbst keine Spiele mehr herausbringen möchte. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass Dritthersteller nicht selbst Spiele für die inzwischen acht Jahre alte 3DS veröffentlichen werden, so Nintendo. Von Herstellerseite aber, will man sich mit der Entwicklung von Spielen jedoch zurückziehen. Aus diesem Grund sind in der nächsten Zeit einige, wenige Spiele zu erwarten, da sich der Ertrag und Aufwand im Bezug auf die 3DS immer weniger die Waage geben. Denn 2018 habe man lediglich 2,5 Millionen 3DS-Spiele verkaufen können - erwartet wurden immerhin vier Millionen. In diesem Jahr sollen dann nur eine Millionen Titel abgesetzt werden. Ein klarer Abwärtstrend mit einem ebenso klaren Ausgang für die einst sehr beliebte Konsole.

Der Grund für die Ausmusterung der 3DS ist schnell gefunden: Die aktuellste Nintendo-Konsole Switch vereint ein stationäres System mit einem portablen Handheld und ist gerade als Hybrid-Gerät ein echter Kassenschlager. Mit einer preiswerteren "Light-Variante" der Switch hat Nintendo Gerüchten zufolge eine weitere Switch in Petto, die die Handheld-Konsolen beerben soll. Denn die preiswertere Switch soll mit festen Joy-Con-Controllern kommen und daher als reiner Mobil-Ableger positioniert werden.

Quelle: Kotaku

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