Verkaufszahlen von Windows 8 sind enttäuschend

Glaubt man den verlässlichen Quellen von Paul Thurrott, einem Microsoft-Insider, so liegen die Erwartungen der Redmonder bezüglich der Verkaufszahlen von Windows 8 weit hinter den geschätzten Zahlen. Der Softwarekonzern sieht die Schuld bei den zahlreichen Lieferengpässen und den mangelenden Gerätekonzepten der Hersteller. Ferner sei laut dem Experten Thurrot, ein weiterer entscheidender Faktor die Trennung von Windows 8 und Windows RT, was bei den Nutzern für Verwirrung sorgt.


Quelle: Cnet

Aus internen Branchenkreisen will der Microsoft-Kenner Paul Thurrott erste Rückschlüsse auf die Verkaufszahlen vom jüngsten Betriebssystem der Redmonder ziehen. Windows 8 habe sich demnach enttäuschend verkauft, was angeblich zum Großteil an dem mangelnden Engagement der Hersteller liegt. Dem "langsamen Start" tragen Microsoft zufolge die Partnerunternehmen mit mangelnden Gerätekonzepten und Lieferengpässen bei. Der Experte Thurrott sieht allerdings die Schuld beim Softwareriesen selbst, der die Metro-Oberfläche und den krampfhaften Versuch, etwas Neues zu bringen scharf kritisiert: "Die monströse(n) Mixtur von Altem und Neuem, das einen großartig aktualisierten Desktop hinter einer verrückten Metro Oberfläche versteckt. Die Spaltung zwischen Windows 8 und Windows RT macht es schwierig Windows 8 zu positionieren". Damit ist durchaus auch die fehlende Transparenz gemeint, der die Verbraucher mit der zeitgleichen Veröffentlichung von Windows 8 sowie dem RT-Ableger ausgesetzt sind.

Zu dieser Thematik hat avast eine Umfrage gestartet, aus der hervorgeht, dass Windows 8 derzeit eher weniger interessant für viele Anwender ist. Demzufolge setzen weiterhin 70 Prozent auf ihr bisheriges Betriebssystem. Lediglich neun Prozent der Nutzer tendieren hingegen zum neuen Windows 8. In dieser Hinsicht gewinnt sogar Apple an Bedeutung, da nicht jeder PC-Käufer sofort daran denkt auf Windows von Microsoft zu setzen. Rund zwölf Prozent der Befragten könnten sich vorstellen, dass ihr heimischer Rechner auf dem MAC-OS von Apple basiert. Eine weitere negative Entwicklung ist auch die Tatsache, dass große Unternehmen derzeit kein Interesse haben, auf Windows 8 umzustellen, da sogar die Umstellung auf das Vorgänger-OS Windows 7 noch nicht einmal abgeschlossen ist. Abgesehen davon ist der Andrang seitens der großen Firmen auf das jüngste Betriebssystem aus Redmond lediglich halb so groß, wie bei der Einführung von Windows 7.

Bei Amazon ist Windows 8 erhältlich.

Anzeige