Facebook führt intelligente Freundeslisten ein

Ein großer Kritikpunkt an Facebook sind nach wie vor die komplizierten Freundeslisten, also die Einordnung der Freunde in bestimmte Gruppen. Das blaue Netzwerk unter Führung von Mark Zuckerberg implementiert jetzt nach und nach ein neues Feature, das eben diese Einordnung deutlich vereinfachen wird und damit die Privatsphären-Verbesserungen von Facebook komplettiert. Die neuen Listen arbeiten teilweise sogar automatisch.


Quelle: Allfacebook

Mit den sogenannten "Smart Lists" will Facebook erreichen, dass Inhalte einfacher mit verschiedenen Gruppen geteilt werden können. Wenn man beispielsweise einen Beitrag verfasst, der nach dem Abendprogramm in der Umgebung fragt, dann ist es weniger hilfreich, wenn alle Freunde auf diesen Beitrag antworten können. Wichtiger wäre es in diesem Fall, dass die örtlich ansässigen Personen ihr Statement zum Abend abgeben können.

Auch die einzelnen Listen sollen mit der erweiterten Funktion schneller erreichbar sein. Facebook integriert sie in die erst vor kurzer Zeit überarbeiteten linken Seitenspalte. 

Wann genau die Funktion für alle Nutzer verfügbar sein wird, ist unklar. Nach wie vor implementiert Facebook seine neuen Funktionen bei einem anfangs sehr eingeschränkten Benutzerkreis, der dann nach und nach ausgeweitet wird, bis schließlich alle Benutzer der sozialen Netzwerks über die Neuerung verfügen. 

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