Anleitung zum Löschen des Google-Webprotokolls (inklusive Gewinnspiel)

Das Unternehmen Google Inc. will die eigenen Datenschutzbestimmungen zum 1. März ändern. Die Datenspeicherung der einzelnen Dienste wie der beliebten Suchmaschine Google, dem sozialen Netzwerk Google+ sowie YouTube wird zusammengeführt und damit verfeinert, um so beispielsweise die Werbeangebote deutlich zielgerichteter einblenden zu können. Wie die Aufzeichnung der Suchanfragen umgangen werden kann, erklären wir in dieser kurzen Anleitung. Außerdem verlosen wir in diesem Zusammenhang drei Internet-Security-Pakete von Kaspersky.


Quelle: Computerbild

Die führende Suchmaschine Google bietet dem Nutzer eine einfache Möglichkeit das Internet nach dem gewünschten Inhalt zu durchsuchen. Doch die Nutzungsgewohnheiten und Suchanfragen des Anwenders selbst werden in einer internen Datenbank gespeichert und für die persönliche Werbeeinblendung aller weiteren Google-Dienste wie beispielsweise YouTube und Google+ genutzt. Am 1. März will das Unternehmen jedoch die Datenschutzbestimmungen ändern, wodurch die Datensätze der verschiedenen Angebote nicht mehr getrennt voneinander gesammelt werden. Dadurch hat Google den Vorteil, feinere Nutzerprofile erstellen und damit die Werbeschaltung noch zielgerichteter ausführen zu können. 

Eine Möglichkeit diese Datensammlung zu verhindern bleibt dennoch: In den Einstellungen des entsprechend eigenen Google-Kontos findet sich ein Menü-Punkt, der das automatische Webprotokoll abschaltet. Somit wird vermieden, dass Google Inc. den Verlauf des Inhalts der Suchmaschine im Hintergrund speichert. Wie genau das funktioniert erklären wir im Folgenden:

1. Zuerst erfolgt natürlich die Anmeldung bei Google mit den persönlichen Account-Daten.

2. Danach gelangt man über www.google.com/history zur Verlaufsliste mit allen Suchanfragen. Nach der Betätigung des Buttons "Gesamtes Webprotokoll entfernen" folgt eine Bestätigungsanfrage. Mit "OK" wird der Löschvorgang dann abgeschlossen.

3. Nach Abschluss des Löschvorgangs ist nun der Verlauf entfernt, aber auch das Webprotokoll wurde mit dem Vorgang deaktiviert. 

4. Soll das Webprotokoll wieder in Kraft gesetzt werden, muss lediglich der "Fortsetzen"-Button betätigt werden. Ansonsten führen die "Weiteren Informationen" zu einer Übersicht, in der Google über die Hintergrundvorgänge bei einer Suchanfrage aufklärt.

5. Dort kann man direkt nachlesen, wie die persönlichen Daten gespeichert und später ausgewertet werden.

In welcher Form Google die Datenschutzbestimmungen zum 1. März ändert ist unter diesem Link in ausführlich aufgeführt. Trotz der Deaktivierung des Webprotokolls registriert Google die Eingaben in der Suchmaschine und nutzt selbige für interne Auswertungen. Der Bezug zu YouTube und Google+ entfällt allerdings. Dennoch wird umgangen, dass die gesammelten Daten in das Nutzerprofil des Google-Kontos einbezogen werden. 

Als kleine Aktion für euch, verlosen wir im Rahmen dieser kurzen Anleitung zusammen mit Kaspersky drei Internet-Security-Pakete. Dadurch könnt ihr  euren PC auch fernab von Google im hohen Maße sicherer gestalten. Was haltet ihr von der Datenspeicherung und zielgerichteten Werbeeinblendung bie Google? Unter allen Kommentaren erfolgt die Verlosung der Software. Die Aktion läuft bis zum Ende der nächsten Woche (Freitag, 2. März). 

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