Netbook-Verkäufe immer weiter rückgängig (Update: Acers Stellungnahme)

Noch vor rund drei Jahren waren Netbooks der letzte Schrei auf dem weitläufigen Computermarkt. Sie waren klein, leicht und mobil und zudem auch für beinahe jeden erschwinglich. Natürlich konnte die Leistung kaum mit größeren Laptops mithalten, für kleine Arbeiten unterwegs waren die neuen Netbooks allerdings ideal.


Mit dem Aufkommen der Tablet-PCs scheint dieser Erfolg nun langsam sein Ende gefunden zu haben. So veröffentlichte Microsoft nun erste Verkaufszahlen, welche zeigen, dass im ersten Quartal 2011 rund 40 Prozent weniger Netbooks verkauft wurden als noch ein Jahr zuvor. Die in den letzten Jahren kaum gestiegene Leistung der Geräte dürfte ebenfalls einen Teil dazu beigetragen haben. Netbooks werden es dabei vor allem durch Kreationen wie dem Eee Pad Transformer, welches ein Tablet mit andockbarer Tastatur ist, zunehmend schwerer auf dem Markt haben.

Update (7.5.2011)

Mittlerweile hat sich auch Acer, einer der wichtigsten Hersteller auf dem Netbook-Markt, zu dem Thema geäußerst. Der Hersteller sieht Tablet-PCs dabei zwar durchaus als starke Konkurrenz, glaubt jedoch, dass Netbooks noch lange nicht am Ende sind. "Der Tod von Netbooks wird übertrieben dargestellt.

"Wir sehen zwar nicht mehr diesen explosiven Wachstum in diesem Segment wie zuvor, jedoch ist der Preis der Netbooks immer noch ein Killer-Argument."

Ganz unrecht hat Acer mit dieser Aussage dabei nicht. Starten die meisten halbwegs guten Tablet-PCs ab rund 500 Euro, so sind viele Netbooks bereits für unter 300 Euro zu haben. Hinzu kommt noch das Argument der besseren Bedienbarkeit per Tastatur.

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