AMD Fusion: Chipsätze bekommen offiziell USB 3.0

Bereits vor einiger Zeit wurde gemunkelt, dass die kommenden Chipsätze für AMDs "Fusion"-Plattform wohl als erste native USB 3.0 unterstützen. Nun hat sie das offiziell zertifiziert. Controller von Drittanbietern wie NEC werden also bald nicht mehr notwendig sein - zumindest bei AMD.


Quelle: USB-IF

So werden sowohl die Chipsätze für die "Lynx"-Plattformen für Desktop als auch jene der "Sabine"-Plattformen für Notebooks über einen integrierten USB-3.0-Controller verfügen. Genauer handelt es sich dabei um die Chipsätze "A75" und "A70M", wobei das M wohl für die mobile Version steht. AMD selbst bezeichnet sie dabei als "Fusion Controller Hubs (FCH)". Entwickelt wurden sie unter dem Codenamen "Hudson".

Chris Cloran, General Manager der Client Group von AMD
„The integration of SuperSpeed USB into AMD’s Fusion Controller Hubs demonstrates AMD’s commitment to providing the industry’s latest, most innovative connectivity technologies,” (...) „AMD Fusion Controller Hubs will provide competitive performance while consuming low power with active USB 3.0 traffic for high definition video and fast connectivity with the latest SuperSpeed USB devices.”

Die genaue Anzahl der bereitgestellten USB-3.0-Anschlüsse ist bisher leider noch nicht offiziell bestätigt. Einige Quellen sprechen jedoch von vier Stück. Inwiefern sich dieses Gerücht bewahrheiten wird, werden wir wohl spätestens im Juni sehen.

Zumindest in diesem Punkt ist AMD dem Konkurrenten Intel aber zumindest weit vorraus. Letzterer Hersteller plant die Einführung von USB 3.0 in den eigenen Chipsätzen erst mit den neuen Modellen mit Codenamen "Panther Point", welche Anfang 2012 zusammen mit "Ivy Bridge" das Licht der Welt erblicken sollen (wir berichteten).

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