GTX 1660 und GTX 1660Ti: Präsentation bestätigt preiswertere Turing-GPUs ohne RT-Cores

Die Gerüchte halten sich seit mehreren Wochen hartnäckig - offenbar aus gutem Grund: Die beiden kolportierten, neuen Turing-Ableger mit GTX-Branding sollen im Februar und März kommen und als GTX 1660, beziehungsweise GTX 1660Ti in den Handel kommen.


Mit der GTX 1660 sowie GTX 1660 Ti will Nvidia die Mittelklasse aufmischen: Eine offizielle Präsentation für Bordpartner bestätigt die Existenz eben jener Grafikkarten, welche aktuellen Infos zufolge im Februar und März erscheinen sollen. Ein Anwesender hat während der laufenden Konferenz ein Foto gemacht, das auf der Projektion auf der Bühne klar zeigt, dass mindestens eine Grafikkarte mit der Bezeichnung GTX 166X kommen wird. Turing-GPUs mit GTX-Branding sind also ziemlich wahrscheinlich und mit der GTX 1660 sowie GTX 1660 Ti stehen gleich zwei Varianten in den Startlöchern.



Im Gegensatz zu den RTX-Ablegern wird die GTX-Familie weiterhin ohne RT-Cores kommen - als Basis dient aber weiterhin der TU116, der in ausgebauter Form bei der RTX 2060, respektive RTX 2070 zum Einsatz kommt. Im Prinzip dürfte die zugrundeliegende Turing-Architektur für mehr Leistung gegenüber der Vorgängergeneration (GTX 1060) sorgen - es fehlen lediglich die RT-Recheneinheiten, die in optimierten Anwendungen ihre Stärken ausspielen können. Gut möglich, dass der Chip einer GTX 1660 (Ti) aufgrund der fehlenden Ausführungseinheiten schlanker ausfällt, was den Preis drückt. Dementsprechend wird die GTX 1660 Ti 6GB GDDR6  im Februar zu Preisen von 350 US-Dollar starten, die GTX 1660 Non-Ti soll im darauffolgenden März mit 3 GB oder 6 GB GDDR5-Speicher im Preisbereich zwischen 250 und 300 US-Dollar den Handel erreichen.

Quelle: Videocards

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