Gamescom 2018: RTX 2080Ti schwächelte bei Demo mit Shadow of the Tomb Raider

Bei der Vorstellung seines neuen Flaggschiffs RTX 2080Ti wollte Nvidia vor allem die Leistungsfähigkeit bei der Raytracing-Berechnung demonstrieren. Doch erste Aufnahmen zeigen, dass hier selbst das Topmodell teils schwächelte.


Quelle: WCCFTech

Mehrere Webseiten haben sich die Raytracing-Demonstration mit Shadow of the Tomb Raider genauer angesehen und auch gefilmt. Nicht nur dort schien es so, als habe die RTX 2080Ti Schwierigkeiten damit, das Spiel mit aktiviertem Raytracing dauerhaft mit über 60 FPS wiederzugeben. Dabei betrug die Auflösung offenbar nur FullHD, also 1920 x 1080 Pixel.

Während einige Fans alamiert sind, gibt das Entwicklerteam selbst Entwarnung. Das neue Tomb Raider, welches in rund einem Monat erscheint, werde ohnehin erstmal ohne Raytracing-Feature gelauncht und erst später über einen Patch entsprechend vorbereitet. Auch ein Entwickler von Battlefield 5 gibt sich selbstbewusst und schreibt: "Ich denke, die Leute werden überrascht sein, wie gut (Raytracing) im finalen Release laufen wird." Auf die Frage hin, was das konkret bedeutet, antwortete er allerdings mit: "Sorry, kann noch nichts genaues sagen. Es ist noch etwas zu früh".

Weiterhin unklar bleibt auch, wie hoch der generelle Leistungszuwachs bei den neuen Modellen RTX 2080Ti, RTX 2080 und RTX 2070 sein wird. Nvidia fokussierte sich bei der Enthüllung fast ausschließlich auf das Raytracing, ohne zu erläutern, wie groß die realen Unterschiede zwischen den Turing-Karten und den jeweiligen Pascal-Vorgängern sein werden. Einen Überblick mit allen wichtigen Informationen, die derzeit bekannt sind, geben wir in unserem Feature-Artikel.

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