Computex 2014: PowerColor enthüllt luftgekühlte R9 295X2 Devil 13 mit vier 8-Pin-Konnektoren

Im Vorfeld der Computex 2014 wurden Gerüchte um ein Grafikmonster aus dem Hause PowerColor bekannt, bei der ganze vier Stromkonnektoren mit je acht Pins die nötige Energie liefern. Genau diesen Pixelbeschleuniger konnten Besucher der Messe in Taipei in natura bestaunen, der anderes als die ARES III von Asus mithilfe von drei Rotoren und einem Triple-Slot-Aufbau luftgekühlt wird.


Noch kühler und noch schneller soll die neue R9 290X Devil 13 von PowerColor mit dem mächtigen Triple-Slot-Aufbau und den drei Rotoren sein. Obwohl Asus mit der ARES III den Weg mit einem Wasserkühlblock geht, will PowerColor sowohl AMDs Referenzlösung als auch dem direkten Konkurrenten den Garaus machen. Dafür setzt der Hersteller 1.000 Megahertz als Taktfrequenz pro Chip an sowie 2.700 Megahertz für den Speicher. So gesehen arbeiten die GPU auf der R9 290X Devil 13 geringfügig langsamer als die der beiden Vergleichsmodelle, der RAM ist hingegen 200 Megahertz schneller.

Beim Kühlsystem geht PowerColor den konventionellen Weg und vertraut so auf einen Luftkühler, der von drei 92-Millimeter-Lüftern beatmet wird. Die Wärmeübertragung von den GPUs stellen acht Heatpipes mit einem Durchmesser von acht Millimetern sowie zwei Wärmeleitrohre mit sechs Millimeter-Durchmesser sicher. PowerColor verspricht, dass die R9 290X Devil 13 unter Last unter 80 Grad bleibt, sofern die Werkseinstellungen beibehalten werden. Per Knopfdruck lässt sich die Karte in den Quiet-Modus versetzen, womit zwar geringfügig höhere Temperaturen in Kauf genommen werden müssen - die Taktfrequenz soll jedoch beibhehalten werden. Hierzulande sollen es zum Start des Zwei-Kilogramm-Monstrum lediglich 200 Exemplare in den Handel schaffen. Weltweit wird PowerColors Vorzeige-Grafikkarte 1.000 mal erhältlich sein und für 1.500 Euro einen neuen Besitzer finden.

Bei Amazon sind Grafikkarten von PowerColor erhältlich.

Anzeige