Bericht: ASrock bald mit eigenen AMD-Grafikkarten?

Nvidia- und AMD-Boardpartner ringen um Marktanteile - mittendrin möchte ASrock offensichtlich eingreifen. Einem Bericht zufolge möchte das vornehmlich für Mainboards bekannte Unternehmen schon bald auch Grafikkarten anbieten.


Quelle: DigiTimes

ASrock als Hersteller für Grafikkarten? Gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man einem Bericht von DigiTimes Glauben schenken mag. Dem Branchenmagazn zufolge möchte der Mainboard-Hersteller wohl schon bald mit eigenen Grafikkarten aufwarten. Zum Start wird ASrock der Quelle zufolge zunächst GPUs von AMD anbieten. Als ungefährer Starzeitraum wird schon mit dem April der nächste Monat angepeilt.

Unwahrscheinlich ist allerdings, dass mögliche ASrock-Grafikkarten den direkten Weg in deutsche Händlerregale finden. Wie so oft wird erstmal der asiatische Markt bedient und dort Erfahrung gesammelt, bis man dann den nächsten Schritt wagt. Ganz so abwegig ist die Meldung zu Grafikkarten von Asrock bei genauerer Analyse aber nicht: Denn sowohl für Mainboards, als auch für Grafikkarten werden Bauteile verwendet, die auf beiden Produkten zum Einsatz kommen. Wie alle anderen Hersteller in der aktuellen Lage wird aber auch ASrock mit der sehr angespannten Liefersituation an AMD-GPUs zu kämpfen haben. Ein weiterer Grund für den Markteinstieg ASrocks dürfte vielleicht auch an der Popularität von Kryptowährungen liegen: Als Anbieter von bevorzugten Grafikkarten sah man beim Hersteller offensichtlich erwirtschaftbare Gewinne, um etwa Minern eine weitere Alternative bieten zu können.

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