AMD Kaveri: Dual Graphics - Benchmarks & Beispiel-Systeme mit Radeon R7 250/ R7 240

AMDs aktueller Catalyst-Treiber beinhaltet neben Mantle auch den Support für die sogenannte Dual-Graphics-Technologie, bei der die integrierte GPU der APU mit einer dedizierten Grafikkarte zusammengeschlossen wird, um die Leistung zu erhöhen. Passend zur neuen Kaveri-Generation veröffentlichte der Branchengigant nun entsprechende Benchmarks.


Quelle: PCGH

Die Dual-Graphics-Technologie bietet dem Nutzer einer AMD-APU die Möglichkeit, die IGP mit einer dedizierten, vorgegebenen Grafikkarte im Crossfire-Modus zu verbinden und damit die 3D-Performance zu erhöhen. Einen Performance-Test haben wir in diesem Artikel durchgeführt. Passend zu Kaveri überarbeitete der Branchengigant diese Grafik-Lösung und gibt die neuen Richtlinien bekannt. Demnach soll eine A10-7850K-APU mit einer Radeon R7 250 in der DDR3-Version verbunden werden, um die bestmögliche Leistungsentfaltung zu erhalten. Für den A10-7700K wird hingegen eine R7 240 mit DDR3-Speicher vorgeschrieben. Da Dual Graphics bei der vorherigen APU-Generation noch einige Probleme und starkes Ruckeln verursachte, wird AMD bewusst die dedizierten Grafikkarten ohne den schnelleren GDDR5-Video-RAM vorgeben. Durch erweitertes "Frame Pacing" soll zudem eine gleichmäßigere Bildausgabe erfolgen, wodurch konstantere Frame-Verläufe garantiert werden. 

Die von AMD veröffentlichten Benchmark-Ergebnisse zeigen durch das aktivierte Dual-Graphics-Feature je nach Setting, Game und Auflösung einen ordentlichen Leistungsschub von 27 bis zu 120 Prozent gegenüber der integrierten GPU einer A10-7850K- respektive A10-7700K-APU. Beispielsweise steigen die Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 1080p in Battlefield 4 und Far Cry 3 um rund 80 Prozent. 

AMD A10-7850K + Radeon R7 250 DDR3

AMD A10-7700K + Radeon R7 240 DDR3

 

Ein entsprechendes System, das Dual Graphics unterstützt beziehungsweise bereitstellt, setzt eine aktuelle Kaveri-APU, eine passende Radeon-R7-Grafikkarte, ein Mainboard mit Sockel FM2+ und schnellen DDR3-Speicher voraus. Zur Verdeutlichung führen wir im Folgenden zwei Beispiel-Systeme auf:

*Geizhals-Listung (Stand 10.02.2014)

Mit beiden System-Varianten lassen sich PCs erstellen, die je nach Auswahl von weiteren Komponenten für insgesamt rund 500 Euro zu realisieren sind. Glaubt man den Angaben von AMD, reichen diese Konfigurationen aus, um aktuelle Spiele in Full HD und gehobenen Grafikdetails flüssig geniessen zu können. Bei Gelegenheit werden wir einen Performance-Vergleich erstellen.

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