AMD im Höhenflug: Umsatz steigt um 40 Prozent - CPU-Umsatz knapp verdoppelt

AMD steht mit den aktuellen Quartalszahlen überaus gut da: In den ersten drei Monaten dieses Jahres konnte man den Umsatz im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um satte 40 Prozent steigern - das entspricht etwa 1,65 Milliarden US-Dollar. Das hat AMD selbst nicht erwartet.


Ryzen trägt Früchte: AMD hat offensichtlich vieles richtig gemacht und wird nun von überaus erfreulichen Quartalszahlen belohnt. Dank Ryzen und Radeon habe man im ersten Quartal dieses Jahres 1,65 Milliarden US-Dollar Umsatz einfahren können - das sind 40 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Weiterhin dreht sich in Anbetracht der Statistiken alles rund um CPU- und Grafik-Chips. Im entsprechenden Segment hat AMD sage und schreibe 1,12 Milliarden US-Dollar umsetzen können. Zieht man den Vergleich zum Vorjahr, dann wurde der Umsatz praktisch verdoppelt. Dazu beigetragen haben laut AMD insbesondere die große Popularität der Ryzen- und Radeon-Produkte.

Im Business-Bereich konnte man 532 Millionen USD-Dollar einnehmen - allerdings lässt man hier Federn. Zwölf Prozent Umsatzeinbruch sind die Folge - selbst die neuen Epyc-Prozessoren und weitere, neue Ableger aus dem Embedded-Bereich konnten höchstens ein Minus abfedern, aber nicht verhindern - auch wenn  die Server-CPUs doppelt so oft wie im vierten Quartal 2017 über die Ladentheke gewandert sind. Als Grund für den Umsatzrückgang wird indes das Geschäft mit den SoCs für Konsolen genannt - die Einnahmen haben gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal etwas abgenommen. Im Laufe dieses Jahres soll das erfreuliche Ergebnis weiter ausgbaut werden: AMD rechnet mit 1,725 Milliarden US-Dollar Umsatz, gegenüber dem Vorjahr will man weiterhin kräftig zulegen. Das Budget für Forschung und Entwicklung soll mit den nun verfügbaren Mitteln aufgestockt werden - 2018 waren hier 343 Millionen US-Dollar drin - 2017 im gleichen Quartal nur 271 Millionen US-Dollar.

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