Neue Gehäuse: Auch Thermaltake führt demnächst eine H-Serie

Thermaltake bringt neue Gehäuse und nennt sie H100 sowie H200. Beim Design geben sich die Modelle ganz klassisch: Das heißt Glas an der Seite, etwas RGB und der weit verbreitete Aufbau von gängigen ATX-Gehäusen machen die beiden Ableger zu einer zeitlosen Alternative.


NZXT lässt grüßen: Mit der H-Serie erweitert Thermaltake das hauseigene Gehäuse-Portfolio um zwei einfache Modelle, die mit Glas-Seitenteil und RGB-Beleuchtung (H200) den Massenmarkt bedienen möchten. Verwechslungsgefahr zwischen jenen Modellen und mit Gehäusen von NZXT besteht dabei insbesondere beim H200, denn NZXT führt schon länger eine H-Serie, welche mit einem mindestens ebenso zeitlosen Design überzeugen wollen. Doch zurück zu Thermaltake: Zwischen den beiden Modellen gibt es lediglich kosmetische Unterschiede: Die Anordnung des Leuchtstreifens an der Front ist etwas anders, während man beim Innenaufbau die gleiche Blaupause nutzt. Wobei man klarstellen muss, dass lediglich das H200 über eine RGB-Beleuchtung verfügt, da die Leiste beim H100 ausschließlich blau beleuchtet wird.

Ganz klassisch geht es hinter der Front zu: Im Inneren passen jeweils Standard-ATX-Platinen, der CPU-Kühler darf 180mm lang sein, wohingegen die Grafikkarte 320mm in der Länge messen darf. Für 3,5-Zoll-Datenträger gibt es zwei Einbau-Optionen in einem Schacht in Verlängerung des Netzteils, insgesamt drei weitere 2,5-Zoll-Datenträger finden am Mainboard-Tray sowie auf der Netzteilblende Platz. Werksseitig setzt Thermaltake bei beiden Gehäusen auf einen 120mm-Lüfter am Heck, weitere fünf Ventilatoren lassen sich bei Bedarf nachrüsten. Entsprechend der Zielgruppe ist das Gehäuse nicht für ausgefallene Kühllösungen geeignet, weshalb Radiatoren einer AiO-Wasserkühlung beispielsweise mit einer Größe von bis zu 280mm das Limit darstellen. Im Zuge der Vorstellung gibt es keine offiziellen Preisangaben, auszugehen ist aber aufgrund der Features von einem mittleren, zweistelligen Euro-Betrag.

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