Define S: Fractal Design präsentiert neues PC-Gehäuse der Define-Serie

Der Hersteller Fractal Design hat seine bekannte Define-PC-Gehäuse-Serie um ein neues Exemplar bereichert, welches auf den Namen Define S hört. Erneut konzentriert sich das Unternehmen darauf, einen möglichst leisen Betrieb mit der innenliegenden Hardware zu ermöglichen. Besonders interessant ist die Optimierung auf wassergekühlte Systeme, die im Define S vielerlei Vorzüge geboten bekommen.


Quelle: Fractal Design

Mit dem neuen Define S bietet Fractal Design ein Gehäuse, welches auf den ersten Blick kaum vom letzten großen Wurf in Form des Define R5 zu unterscheiden ist, welches wir in einem Video-Test genauer untersuchen konnten. Das neueste PC-Case bietet der Hersteller allerdings ausschließlich in einer schwarzen Ausführung an, wobei erneut auch eine Version mit Sichtfenster angeboten wird. Dank der Abmessungen von 520 x 233 x 451 Millimetern (Länge x Breite x Höhe) kann das Define S im Inneren problemlos Mainboards der Formfaktoren ATX, Micro-ATX sowie Mini-ITX aufnehmen und verfügt über sieben Erweiterungsslots auf der Rückseite.

Hinsichtlich der Speichermedien geht Fractal Design einen etwas anderen Weg als mit dem Define R5 und bietet zusätzlich zu den beiden bekannten 2,5-Zoll-Schlitten auf der Rückseite des Mainboard-Trays, drei, in diesem Fall ebenfalls vertikale, entkoppelte Montagestellen für Geräte des 3,5-Zoll-Formfaktors. Aufgrund des innovativen Innenaufbaus sind der Grafikkarte in ihrer Länge quasi keine Grenzen gesetzt, während das Netzteil nicht länger als 30 Zentimeter und der verwendete CPU-Kühler nicht höher als 160mm sein sollten.

Hinsichtlich der Belüftung sowie der Optionen für Wasserkühlung hat das neue Define S einiges zu bieten und schlägt das Define R5 sogar um eine Lüfteröffnung an der Front. Erfreulicherweise wurde gleichzeitig auch nicht auf die leicht entfernbaren Staubschutzfilter am Gehäuseboden sowie an der Front verzichtet. Genauer finden sich neun Vorsehungen für 120- oder 140-Millimeter-Lüfter am Case, wovon jeweils drei an Front und Deckel sowie jeweils eine an Rückseite, Boden beziehungsweise dem Seitenteil zu finden sind. Im Falle der angesprochenen Version mit Sichtfenster muss auf einen Lüfter verzichtet werden. Bezüglich des Wasserkühlungs-Supports öffnet diese Konfiguration Spielraum für unterschiedlichste Anordnungen von Radiatoren. So lassen sich Wärmetauscher mit einer Länge von bis zu 360 Millimetern an der Front, 420 Millimetern am Deckel, 120 Millimetern am Boden sowie entweder ein 120- oder 140-Millimeter-Radiaor an der Rückseite verbauen. Für die Belüftung gehören zudem bereits zwei Lüfter vom Typ Fractal Design Dynamic GP14 140mm zum Lieferumfang des Gehäuses.

Weitere interessante Features, die das Case besonders für die Verwendung mit wassergekühlten Systemen prädestinieren, sind die Vorsehungen für die Montage einer Pumpe am Gehäuseboden sowie die Schlitze am verlängerten Mainboard-Tray, welche die Installation eines Ausgleichbehälters merklich erleichtern dürften. Auch das Kabelmanagement wurde erneut nicht aus den Augen verloren. Daher finden sich hinter der Trennwand für das Motherboard neben zwei bis vier Zentimetern Freiraum auch einige der vom Define R5 bekannten Klettbänder zum Fixieren von Kabelsträngen wieder.

Während Fractal Design bislang lediglich verkündete, dass das neue Gehäuse bald im Handel erscheinen wird, sind die Preise mit 89,99 Euro für die Standard-Version beziehungsweise 99,99 Euro im Falle des Define S Window bereits bekannt.

Ein breites Angebot der Produkte von Fractal Design sowie das aktuelle Modell Define R5 finden sich derzeit bei Amazon.

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