Cosmos SE: Cooler Masters Ultratower erhält kleinen Bruder

Nach dem Corsair das hauseigene Topmodell in Form des 900D geschrumpft und einen mit etwas handelsüblicheren Ausmaßen auf den Markt gebracht hat, geht Cooler Master den gleichen Schritt und präsentiert das Cosmos SE. Beim Design lehnt sich das wesentlich kompaktere Schwestermodell dem exorbitant großen und sehr schweren Ultratower an. Laut eigenen Angaben soll das "sportive" und von Rennwagen inspirierte Design mit den markanten Kufen an der Ober- sowie Unterseite weiterhin all jene ansprechen, die die Formsprache der Cosmos-Baureihe kennen und lieben.


Quelle: Cooler Master

Auch das Cosmos II goes Midi: Den populären Ultratower hat Cooler Master geschrumpft und als Cosmos SE auf den Markt gebracht. Der neueste Ableger der bekannten Gehäuseschmiede fällt mit den Ausmaßen von 569 x 264 x 524 Millimetern gegenüber den 704 x 344 x 644 Millimetern des Cosmos II wesentlich kompakter aus. Nichtsdestotrotz wird einem beim Anblick des Erscheinungsbild bewusst, dass es sich beim SE-Ableger um ein waschechtes Cosmos-Derivat handelt. Zwar entfällt die Blende vor den 5,25-Zoll-Schächten, doch das laut eigenen Angaben "sportive" und von Rennwagen inspirierte Design wurde beibehalten. Weiterhin steht das Cosmos mit ATX-Ausmaßen auf Kufen und weist selbige zudem an der Oberseite auf. 

Trotz der verkleinerten Ausmaße kann der jüngste Cosmos-Ableger aus dem Hause Cooler Master leistungsfähige Hardware unterbringen. So darf ein voluminöser Prozessorkühler maximal 17,9 Zentimeter hoch sein, wohingegen hinter dem Mainboardtray 3,4 Zentimeter Raum zur Verfügung steht, um die elektrischen Leitungen ordentlich zu Verlegen. Anders als beim Cosmos II verfügt das kleinere Modell über einen festen HDD-Cage, welcher bis zu acht 3,5- oder 16 2,5-Zoll-Datenträger fassen kann. Ansonsten ist das Cosmos SE auch für alternative Kühllösungen bestens geeignet: Rückseitig gibt es Platz für einen 120-Millimeter-Radiator und im Deckel kann ein 280 Millimeter-Modell verbaut werden. Die Front bietet indes sogar Raum für einen 360 Millimeter großen Wärmetauscher. Werksseitig verfügen Heck und Front über einen mit blauen LEDs ausgestatteten Lüfter, der mit bis zu 1.200 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Unterstützt werden die Rotoren von einem 140er Ventilator im Deckel. In der kommenden Woche soll das Cosmos SE zu einem Preis von 159 Euro erhältlich sein und damit das Leben des erst gestern gelaunchten Obsidian 750D schwer machen.

Bei Amazon sind Gehäuse von Cooler Master erhältlich.

Anzeige