Zotac Mobile VR

Zotac hat im hauseigenen Blog ein neues Projekt vorgestellt. Das Mobile VR soll einen leistungsstarken Mini-PC zusammen mit leistungsstarken Akkus in einen Rucksack packen, sodass jegliche Verkabelung direkt an dem Nutzer anliegt. Dadurch soll ein 'kabelloses' VR-Erlebnis gestaltet werden.


Quelle: PCGH

Mit der Oculus Rift und der HTC Vive gibt es eine Form von Virtual-Reality-Brillen. Diese basieren auf einen High-End-PC, die über Kabel die Brille mit den nötigen Daten versorgen. Eine andere Form bietet Samsung mit der Samsung Gear VR, das Google Cardboard und auch die angekündigte Sulon Q. Diese haben alle die Gemeinsamkeit, dass die nötige Hardware direkt in der Brille integriert ist. Dies wird in den beiden ersten Formen über das Smartphone realisiert, was jedoch zu einem sehr hohen Leistungsverlust führt. Diese Probleme will das in Hong Kong gegründete unternehmen Zotac nun abschaffen.

Speziell für die VR-Brille von HTC, das HTC Vive, ist es ein großer Vorteil, wenn man auf Kabel verzichten könnte. HTCs Vive stellte mit dem Lighthouse-System das Bewegen im Raum in den Vordergrund. Im Eifer des Gefechts könnten jedoch hier diverse Unfälle vermieden werden, wenn man keine Kabel bräuchte. Mit der Mobile VR von Zotac soll ein leistungsstarker Mini-PC genau dieses Problem lösen. Es wird ein Rucksack mit diesem Mini-PC sowie auch starke Akkus voll gepackt und dem Nutzer auf den Rücken geschnallt. Die nötigen Kabel für die Verbindung werden dadurch alle direkt in den Rucksack geführt und es liegen keinerlei Kabel im Raum umher. Das ganze ist zwar nicht die komfortabelste Lösung, jedoch wird so das Unfallrisiko deutlich minimiert. Weitere Details zur Zotac Mobile VR hat das Unternehmen bisher nicht herausgegeben, jedoch wird man voraussichtlich schwerwiegende Probleme bei der Entwicklung bekommen.

Jonathan Klein

Datum:
26.04.2016 | 18:06
Rubrik:
gaming
Tags:
mobile reality virtual vr zotac

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