Wii U: Nintendo steht vor einem Lieferengpass

Das Interesse an Nintendos neuer Konsole Wii U scheint ungebrochen zu sein: Erste deutsche Händler nehmen keine Vorbestellungen mehr an, nachdem sich in den USA bereits das gleiche Szenario abgespielt hat. Alle drei Versionen der Next-Gen-Konsole der Japaner sind vorerst nicht mehr reservierbar.


Quelle: Golem

Nintendo dürfte sich laut den neuesten Zahlen bezüglich der genannten Vorbestellungszahlen besonders freuen und zugleich viel aufzuarbeiten haben. Anscheinend kommt der Hersteller der hohen Nachfrage nicht nach, da nun größere deutsche Händler keine Vorbestellungen der Wii U mehr annehmen. Derzeit ist es nur möglich, sich bei einer Wiederverfügbarkeit per Email informieren zu lassen. Nicht mehr reservierbar sind alle drei Ableger der Konsole, also die Basis- und Premiumversion sowie das Bundle aus Zombie U und dem Premium-Pack. Am 30. November soll die Next-Gen-Konsole der Japaner hierzulande erhältlich sein. Ob zu diesem Zeitpunkt eine flächendeckende Verfügbarkeit in Aussicht steht ist nicht bekannt.

Schon in der Vergangenheit hatte Nintendo oftmals mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. Zuletzt erging es der Wii ähnlich, bei der sogar während des Weihnachtsgeschäfts mehrere Jahre hintereinander eine ausreichende Verfügbarkeit nicht sichergestellt werden konnte. In Japan und den Staaten ist wie auch hierzulande die erste Next-Gen-Konsole weitestgehend ausverkauft. Bezüglich der Anzahl der ausgelieferten Modelle hat Nintendo keine Angaben gemacht. Wer zum Start Ende November die neue Konsole sein Eigen nennen möchte und derzeit keine Möglichkeit sieht vorzubestellen, kann es im Ausland versuchen - wo allerdings ein Aufpreis fällig wird.

Die Wii U gibt es bei Amazon.

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