Virtual Reality: HTC Vive bei Entwicklern vor Oculus Rift

Trotz positiver Tendenzen wird der Markt für VR-Gaming derzeit nur von zwei großen Herstellern umkämpft. Dabei scheinen viele Entwickler trotz des höheren Preises die HTC Vive dem Konkurrenten Oculus Rift vorzuziehen. Ein wichtiges Kriterium für Produzenten ist wohl auch das beigelegte Standard-Zubehör.


Quelle: Gamasutra

Trotz des späteren Markteintritts kann sich HTCs Vive gegen Oculus Rift behaupten, zumindest wenn es nach den Präferenzen der Entwickler geht. Das Unternehmen UBM Game Network hat in seinem neuesten Bericht die Beliebtheit der beiden VR-Brillen untersucht und kommt zu dem Ergebnis, das die Hälfte aller Produzenten im Bereich VR am ehesten für die Vive produzieren würden. Den Konkurrenten Oculus Rift hingegen haben nur 43 Prozent der Entwickler anvisiert, dahinter kommt Samsungs VR-Plattform mit 34 Prozent. Geht es konkret um einen geplanten Titel, würden 35 Prozent eine Veröffentlichung für die Vive anstreben, aber nur 23 Prozent für Oculus Rift. Interesse bestünde außerdem noch an Sony (Playstation VR), Samsung (Gear VR), Google (Daydream) und Microsoft (Hololens).

Der Hauptgrund für die Unterschiede liegt offenbar bei den zusätzlichen Bewegungsmöglichkeiten über die Vive. Während HTC seinem Headset noch zusätzliche Bewegungscontroller beilegt, wird Oculus Rift noch über gewöhnliche Controller bedient. Der Markt für Virtual Reality wird aber dennoch zunehmend wichtiger. Immer mehr Veranstaltungen wie zuletzt die Gamescom machen deutlich, welches Potenzial die Hersteller beim Thema VR sehen. Für den Durchbruch im Massenmarkt fehlt es aber vor allem an bezahlbarer Ausstattung. Sowohl die Vive, als auch Oculus Rift bewegen sich derzeit noch in einem Bereich, der für die meisten Spieler unerschwinglich ist.

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