Steam: Verkaufsstart von Skyrim-Mods empört viele Spieler

Bislang war das Kreieren von Mods eine absolut freiwillige Sache, die höchstens mit gelegentlichen Spenden belohnt wurde. Um aufwendige Arbeiten zu unterstützen, fügte Steam die Möglichkeit hinzu, die Ingame-Extras für gewisse Beträge zu verkaufen. Dabei wird der Erlös mit 25% an den Ersteller und der Rest an Vavle sowie Bethesda gehen. Wie dort die Aufteilung ist, ist jedoch unklar.  Das Ganze erfreut sich jedoch sehr geringer Beliebtheit.


Der Verkauf von Mods war bislang ein Thema, das nur wenig Aufmerksamkeit bekam. Valve hingegen setzte das Vorhaben durch und ermöglicht nun die Vermarktung von User-Inhalten. Diese reichen von kleinen Centbeträgen bis hin zu satten Summen von fünf Euro. Dadurch soll den Erstellern eine Chance gegeben werden, von ihrer Arbeit einen gewissen Unterhalt zu verdienen. Die im Prinzip faire Idee wird jedoch immer dubioser, als bekannt gegeben wurde, dass der Mod-Macher lediglich 25% der Einnahmen erhält. Der Rest geht an Bethesda und Valve. Dadurch wurde den Gegenstimmen nur noch ein massiver Kontra-Grund mehr gegeben. 

Um die Unruhen noch weiter anzuheizen, kam es bereits in mehreren Fällen zum Verkauf von geklauten Werken. Zudem besteht die Gefahr, dass ein gewisser Schwarzmarkt entstehen könnte. Valve möchte aber durch Möglichkeiten wie die 24-Stunden-Geld-Zurück-Garantie ein faires und transparentes System bieten. Zudem kann Skyrim bis zum 26. April kostenlos auf Steam gespielt werden und am 27. April mit einem 75% Rabatt erworben werden. All diese Dinge helfen jedoch nur wenig, um die immer lauter werdenden Stimmen der Kritik zu besänftigen. Per Twitter geht bereits der Aufruf um, dass damit der Untergang der Modding-Szene eingeläutet wurde. Wie steht die PC-Max-Leserschaft dazu? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

TES V: Skyrim kann auch bei Amazon in verschiedenen Fassungen erworben werden.

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