Spiele-Anbieter GameStop soll verkauft werden

GameStop ist hierzulande als großer Spiele-Retailer bekannt. In zahlreichen Shops in 14 Ländern können Gamer die aktuellsten Titel vorbestellen, erwerben oder zum Ankauf anbieten. Auch Konsolen zählen zu den Fachgebieten des Anbieters


Quelle: Reuters

GameStop ist am wanken: Der Spiele-Retailer ist finanziell angeschlagen und erwägt einen Verkauf der über 7.200 Filialen in 14 Ländern. In der vergangenen Zeit musste der Anbieter bereits 100 Läden schließen, der Verlust betrug allein im letzten Jahr 106 Millionen US-Dollar, während der Wert einer Anlage um 30 Prozent nachgegeben hat. Dadurch wird das Unternehmen aktuell mit etwa 1,4 Milliarden US-Dollar bewertet.

In Zeiten von Online-Einkäufen über diverse, durchaus bequemere Vertriebskanäle für Endkunden ist es wenig verwunderlich, dass das klassische Geschäftsmodell langsam aber stetig an Bedeutung verliert. Besonders bekannt ist Gamestop für den Trade-In-Service, bei denen Kunden eigene Konsolen-Hardware und passende Spiele gegen andere Spiele oder Bargeld umtauschen können. Erste Interessenten zum Kauf haben sich gefunden - über Details schweigt man sich aber weiterhin aus. In Deutschland betreibt GameStop aktuell 217 Filialen - Unternehmenssitz ist die bayrische Kleinstadt Memmingen.

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