Sony Playstation 4: Schlechte Absatzzahlen in Japan

In der westlichen Gaming-Szene ist es bislang ein Kunststück gewesen, Sonys PS4 zu erwerben. Während die Regale über Wochen leer blieben und Exemplare bei eBay zu Wucherpreisen verkauft wurden, hält sich die Euphorie über die nächste Konsolen-Generation in Japan sehr stark zurück.


Quelle: Next-Gamer

Während in Amerika und Europa um jedes erhältliche Exemplar der PS4 gekämpft wird, sieht es in der Heimat von Sony ganz anders aus: Sämtliche Geschäfte sind mit genügend Konsolen versorgt und fahren sogar schlechte Verkaufszahlen ein. Laut dem Marktforschungsinstitut Media-Create konnten rund 13.000 Geräte in der vergangenen Woche an den Spieler gebracht werden. Auch wenn es sich dabei um eine respektable Zahl handelt, ist es noch lange nicht das, was sich Sony vorstellt. Selbst Nintendos 3DS-Handheld konnte sich in diesem Zeitraum doppelt so oft absetzen. 

Diese Wende sei jedoch nicht überraschend, da der japanische Durchschnittsspieler einer anderen Mentalität entspricht. Denn dieser interessiert sich nicht wie manch anderer Konsument für die mögliche Grafik-Qualität. Da die meisten PS4-Launch-Titel wie Final Fantasy XIV oder Metal Gear: Ground Zeroes auch für die vorherigen Generation erhältlich sind, gäbe es somit keinen richtigen Anreiz, die große Investition in das neue Sony Produkt zu tätigen. Jedoch steuert auch die allgemeine Gaming-Branche laut Experten auf ein großes Übel zu, denn mehr als die Hälfte der Spiele-Umsätze wurde durch Smartphone-Titel wie Puzzle x Dragon erwirtschaftet. Somit schwindet das Interesse an herkömmlichen Handhelds. 

Ob sich die Lage im Land der aufgehenden Sonne verbessern wird, wissen wir nicht. Jedoch ist die PS4 wieder hierzulande bei Amazon verfügbar.

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