Gigabyte G1.Sniper 2: Z68-Ableger der G1-Killer-Serie nun offiziell vorgestellt

Vor wenigen Tagen sind weitere Spekulationen um Gigabytes neues G1.Sniper-2-Mainboard bekannt geworden. Nun können wir euch dank einer offiziellen Pressemitteilung alle Fakten in amtlicher Form liefern. So wird der Z68-Ableger der G1-Killer-Serie tatsächlich über PCI-Express 3.0 verfügen und alle Features der X58-Variante enthalten.


Das Gigabyte G1.Sniper 2 bietet PCI-Express 3.0 und unterstützt somit die kommende Ivy-Bridge-Generation. Daher kommt logischerweise der Z68-Chipsatz als Basis zum Einsatz. Intels Smart-Response-Technologie erhält so ebenfalls Einzug in Gigabytes ultimatives High-End-Mainboard für Spieler. Diese Technik erlaubt beim Einsatz einer SSD den Cache einer normalen Harddisk auf dem schnelleren Flash-Speicher in optimalen Blöcken abzulegen.

Optisch gleicht der Z68-Ableger der G1-Killer-Serie natürlich der Variante mit X58-Chipsatz. Der magazinförmige PCH-Kühler findet ebenso seinen Platz auf der Platine wie die MOSFET-Kühlung in Visier-Optik.

Gigabyte implementiert außerdem hochwertige Zusatz-Chips wie den Creative "20K2" für die Audio-Steuerung und den Killer-2100-Netzwerk-Controller von Bigfoot. Dadurch entfallen kostenintensive Zusatzkarten, die dann einen PCI-Steckplatz extra belegen würden. Doch der Hersteller lötet nicht einfach die blanken Chips auf die Platine, sondern stellt diesen erstklassige Bauteile zur Seite. Dazu gehören Hochleistungs-Kondensatoren verschiedener namhafter Fabrikate und eine große Menge an zusätzlichem Kupfer rund um die wichtigen Komponenten.

Das G1.Sniper 2 wurde von den Ingenieuren mit dem hauseigenen "Touch Bios" auf UEFI-Grundlage in Dual-Format ausgestattet. Eine Version dient dabei als Back-Up, um fehlerhafte Flash-Vorgänge problemlos rückgängig machen zu können.

An der I/O-Blende finden sich sieben USB-2.0- sowie zwei USB-3.0-Ports, diverse Ausgänge für Monitore, Netzwerk, Peripherie und natürlich Multichannel-Audio-Eingänge. Auf der Platine selbst hat der Hersteller genügend SATA- und USB-Anschlüsse der zweiten und dritten Generation untergebracht.

Obwohl die Verfügbarkeit noch nicht bekannt ist, steht der Preis mit 419 Euro UVP bereits fest.

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