EA: Lootboxen haben nichts mit Glücksspiel zu tun

EA hat sich inzwischen ausführlicher zur Debatte rund um Lootboxen und ähnliche Ingame-Transaktionen geäußert. Das Unternehmen selbst zeigt sich dabei gelassen und kann keinerlei Parallele zu klassischen Glücksspielen erkennen.


Quelle: WCCFTech

Nach dem Launch von Star Wars: Battlefront 2 stand EA unter scharfer Kritik, da man hier ein Spiel zum Vollpreis verkaufte und die Gamer anschließend mit Ingame-Transaktionen zu weiteren Ingame-Käufen für bis zu 2100 US-Dollar bewegen wollte. Auch andere Unternehmen standen für ähnliche Praktiken unter Beschuss, vor allem wenn die berüchtigten Lootboxen mit Zufallsinhalten zu Einsatz kommen.

Während viele Spieler und inzwischen auch Experten vor der Verbreitung solcher Mechaniken warnen, sieht EA selbst kein Problem damit, diese in den eigenen Spielen zu nutzen. Lootboxen entsprechen keinerlei Art Glücksspiel und man sei mit dieser Meinung nicht alleine in der Industrie, heißt es. Man arbeite daran, den Spielern zu zeigen, was Lootboxen wirklich sind und warum diese gerecht sind. Auch der EA-Manager Andrew Wilson kommentierte den Sachverhalt und meinte, dass der Publisher stets den Spielern gegenüber fair sein möchte. Inwiefern ein solches System fair sein soll, verriert er allerdings nicht.

Erst kürzlich tauchte ein Patent auf, in dem EA einen Algorithmus beschrieb, mit dem Spieler automatisch analysiert werden. Dadurch sollen diese leichter beeinflusst werden, um beispielsweise mehr Geld für Ingame-Inhalte auszugeben. In sozialen Netzen sorgte die Meldung bei vielen Nutzern für Empörung.

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