Gamescom 2018: Topstar Sitness RS-Serie - Ein Gaming-Stuhl der sich mitbewegt

Neben den großen Herstellern ist die Marke Topstar im Bereich Gaming-Chairs nicht wirklich bekannt. Das will das Unternehmen mit dem Sitness RS mit einer markanten Eigenart ändern.


In das Möbelsegment dringen immer mehr Unternehmen vor - schließlich scheint der Bedarf da zu sein. Das dachte sich auch Topstar und brachte mit der Sitness RS-Serie interessante Möbel mit. Im Rahmen der Gamescom in Köln hat der Hersteller einen eigenen Stand und nur durch Zufall sind wir auf selbigen aufmerksam geworden. Nach kurzem Probesitzen konnten wir es uns nicht nehmen weiter nachzufragen. Laut Topstar soll die Stuhl-Serie etwas Besonderes sein - und das fällt im direkten Vergleich zu den teils "starren" Konkurrenten auf: Der Aufbau ist grundsätzlich anders. Die Sitness RS-Serie geht mit und passt sich in gewissem Maße den Bewegungen des Nutzers an. Das will der Hersteller auch wissenschaftlich bestätigt haben: Die offene Lehnenbauweise soll laut eigenen Angaben entlastend wirken und Müdigkeit vorbeugen.

Das Topmodell der Serie hört auf die Bezeichnung Sitness RS Pro. Auch die Spitzenversion vertraut auf den offenen Aufbau, hat aber im Detail interessante Features: Die Armlehne ist zu 360 Grad drehbar und in großen Maße nach innen und außen rotierbar. Das Material der Sitzfläche erinnert an Kunstleder, ist es aber anscheinend nicht. Topstar spricht von einem strapazierfähigen Bezug, der dem in gewissem Maße nahe kommt. Preislich ruft Topstar etwa 500 Euro für das Topmodell aus - ein hoher Preis angesichts der verwendeten Materialien. Es kommt nämlich zum großen Teil Kunststoff zum Einsatz, der bei etwas schwereren Menschen nachgeben könnte. Der Sitness RS Pro kann laut Hersteller von Menschen mit einem Körpergewicht von bis zu 110 Kilogramm ohne Bedenken genutzt werden.

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