Toshiba RC100: Mini-SSD im M.2-Format für Einsteiger

Nicht länglich, sondern sehr kompakt kommt Toshibas RC100 daher. Einsteiger können in drei Größen (120GB, 240GB, 480GB) in die Welt der NVMe-SSDs eintauchen, ohne zu viel Geld in einen benötigten Datenträger zu versenken. Dafür muss man allerdings einige Kompromisse eingehen.


NVMe-SSDs sind im Vormarsch zu denjenigen Datenträgern zu werden, die sich in herkömmlichen Desktopsystemen als Primärdatenträger durchsetzen. Aus diesem Grund müssen die Preise fallen, um selbst die preissensitiven Käufer zur Anschaffung zu bewegen. Dafür bringt Toshiba die RC100-Serie. Um den Preis attraktiv zu gestalten, hat der Hersteller allerdings an so mancher Stelle den Rotstift angesetzt: Zunächst ist die M.2-SSD an nur zwei PCIe-Lanes angebunden, zum anderen fällt der Datenträger mit 42mm äußerst kompakt aus. Herkömmliche SSDs dieser Art bauen auf das M.2-2242-Format, das allerdings den Einbau in ein Notebook oftmals verhindern könnte. Aus diesem Grund erwähnt Toshiba auch den mobilen Einsatz in entsprechenden Geräten.

Hinzu kommt, dass ein DRAM-Cache zur Beschleunigung der Datentransferraten keinen Platz auf der Mini-Platine findet - zum Einsatz kommen desweiteren TLC-Speicherbausteine mit 64 Lagen. So oder so wird die Geschwindigkeit gegenüber herkömmlichen SATA-SSDs deutlich höher ausfallen. Toshibas Topmodell erreicht Transferraten von 1.600- respektive 1.100 MB/s (lesend/schreibend). Die kleineren Formate mit 240GB und 120GB arbeiten etwas langsamer. Mehr und mehr gleichen sich die Preise von schnellem M.2-NVMe-Speicher den SATA-Pendants an - das zeigt auch Toshiba mit der UVP. Das 480GB Modell will der Hersteller für rund 130 Euro anbieten. Für 120GB sowie 240GB werden rund 50, beziehungsweise 70 Euro fällig.

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