SSD-Hersteller OCZ bankrott

Die einstige Storage- und Memory-Größe OCZ ist zahlungsunfähig. Die Kontrolle des Unternehmens wurde von der Hercules Technology Growth Capital, Inc. übernommen. Ebenso stürzte der Aktienkurs nach unten. Angeblich bekundet jedoch Toshiba Interesse an OCZ.


Quelle: OCZ

OCZ war in der Vergangenheit bereits mehrfach in die Negativ-Schlagzeilen geraten. Zum einen beklagten sich viele Nutzer über die hohe Ausfallrate der SSDs und zum anderen wurde dem Unternehmen nachgesagt, Bewertungen auf Preisvergleichsportalen zu fälschen. Ob diese Unterstellungen wirklich zutreffend sind, lässt sich bis jetzt nicht wirklich beurteilen. Dennoch könnten diese Umstände einen Teil zum aktuellen Zustand von OCZ beigetragen haben. Fakt ist, dass das Unternehmen seit Anfang 2012 keine schwarzen Zahlen mehr schreiben konnte und mittlerweile zahlungsunfähig ist. Am vergangenen Montag, den 25.11.2013, übernahm die Hercules Technology Growth Capital, Inc. die Kontrolle über die Bankkonten von OCZ. Zudem wurde die Aktie kurzzeitig eingefroren und fiel im Kurs von 0,65 auf nur noch 0,25 Dollar-Cent.

Laut OCZ selbst, scheint Toshiba Interesse an einer Übernahme des Unternehmens zu haben. Dennoch ist ein Kauf nicht ohne weiteres möglich, denn das amerikanische Rechtssystem setzt einiges voraus, um überhaupt ersteinmal eine dafür notwendige Anmeldung zum Bankrott durchsetzen zu können.

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