Speziell für Video-Überwachung: Western Digital Purple und Seagate Surveillance

Neben der WD-RED aus dem eigenen Produktportfolio beispielsweise bietet der amerikanische Festplattengigant Western Digital eine neue Baureihe ein, die sich für ein spezielles Nutzerszenario optimal eignet. Mit den neuen Purple-Ablegern möchte das Unternehmen entsprechende HDDs auf den Markt bringen, die sich im Bereich der Überwachsungssysteme besonders wohlfühlen und sich überdies farblich mit violett auch optisch von den Schwestermodellen der Green- oder Red-Series abgrenzen. Auch Seagate hat entsprechende Datenträger mit der brandneuen in Petto.


Quelle: WD

Nach dem der direkte Konkurrent Seagate mit entsprechenden Datenträgern einen Tag zuvor die Aufmerksamkeit erregte, zieht der amerikanische Hersteller Western Digital nach und präsentiert nun offiziell Festplatten der Purple-Serie, die mit einem Lila-Aufdruck daherkommen und sich so von den bereits erhältlichen Red-, Green-, Black- oder Blue-Ablegern unterscheiden. Das Einsatzgebiet der 3,5-Zoll-Platten sieht das Unternehmen vorwiegend im Überwachsungsbereich, wo zum Beispiel entsprechende Kameras laufen und aufzeichnen müssen. Dafür können Platten der Purple-Serie bis zu 32 HD-Kamera-Kanäle verwalten, während im Verbund bis zu acht der HDDs arbeiten können. Die Konkurrenz in Form von Seagate macht es in dieser Hinsicht besser und verspricht, dass bis zu 16 der hauseigenen Surveillance-HDDs zusammengeschlossen werden können.

Die Purple-Serie umfasst voerst lediglich 3,5-Zoll-Ableger mit Kapazitäten von 1, 2, 3 sowie 4 Terabyte. Selbstverständlich können die Festplatten auf den aktuellen SATA-3-Standard zurückgreifen. Der Zwischenspeicher aller Modelle beträgt 64 Megabyte. Die Umdrehungen pro Minute der im inneren werkelnden Drehscheiben hat Western Digital nicht genau angegeben, erwähnt jedoch in diesem Zusammenhang die Intelli-Power-Technik, womit Drehgeschwindigkeit, Übertragungsrate sowie Caching-Algorithmen in Gleichgewicht gebracht werden, was entsprechende Energieeinsparungen zur Folge hat. Seagates neue Surveillance-Derivate arbeiten mit durchweg 7.200 U/min und dürften im Vergleich zu den hier vorgestellten Modellen von WD vom Verbrauch her höher liegen. Allerdings dürfte Seagate mit womöglich höheren Transferraten den Ausgleich erringen.

Western Digital und Seagate geben eine Verfügbarkeit in Kürze an. Ersterer hat bereits Preise bekannt gegeben, die zwischen 90 und 200 US-Dollar liegen können. 

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