Seagate vereinheiticht die Barracuda-Produktfamilie

Seagate will ab 2012 seine Consumer-Festplattenserie Barracuda vereinfachen. Statt wie bisher, Barracuda-Green- und Barracuda-XT-Modelle anzubieten, sollen die Laufwerke zukünftig nur noch Barracuda heißen und alle besonders sparsam und schnell sein. Alle neuen Modelle drehen mit mindestens 7200 u/min.


Quelle: Heise

Anscheinend ging das Konzept von Seagate, eine "umweltfreundliche" und eine performante Festplatten-Produktreihe anzubieten nicht ganz auf. Oft entstand beim Kunden der Eindruck, Sparsamkeit und Leistung ließen sich nicht kombinieren. Angeblich waren die Unterschiede im Stromverbrauch zwischen Barracuda Green und Barracuda XT aber auch nur marginal. Deswegen wird es in Zukunft nur noch Barracuda-Platten geben, ohne weiteren Zusatz. Diese sollen Sparsamkeit und Performance miteinander kombinieren, und den Kunden somit nicht mehr vor die schwierige Wahl stellen.

In diesem Zug entschied sich Seagate auch dazu, alle Festplattengeschwindigkeiten unter 7200 u/min einzustellen. Zukünftig drehen alle Modelle mit dieser Geschwindigkeit. Und auch bei den restlichen Features herrscht zukünftig Einheitlichkeit: SATA-6Gbit/s-Interface mit vielversprechenden Transferraten von bis zu 210 MByte/s beim Lesen und 156 MByte/s beim Schreiben. Es wird Modelle in 250, 500, 750, 1000, 1500, 2000 und 3000 GByte Größe geben. Dabei verwendet Seagate maximal drei Platter mit jeweils einem Terabyte an Kapazität. Weitere Informationen gibt es in diesem Datenblatt.

Der Name Barracuda XT soll jedoch nicht ganz verschwinden, sondern irgendwann in Zukunft wieder auftauchen: als Hybrid-Festplatte im 3,5-Zoll-Faktor, also eine Mischung aus SSD und herkömmlicher Festplatte.

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