PCI-Express-SSD mit einer Übertragung von 10 GB/s

In dem Rennen über die schnellste SSD geht es immer noch heiß her. Die eigentlich morgen startende Open Compute Project Summit 2016 wirft seinen Schatten voraus, denn Seagate hat dort eine PCI-Express-SSD vorgestellt, die auf eine Übertragungsrate von zehn Gigabyte pro Sekunde kommt. Sie ist damit etwa doppelt so schnell wie eine Intel DC P3608.


Quelle: Hardwareluxx

Große Ereignisse werfen einen Schatten voraus. So ist es auch mit der eigentlich erst morgen beginnenden Open Compute Projext Summit 2016. Dort hat der irische Hersteller Seagate sein neusten Beitrag zum Rennen der schnellsten SSD schon heute geleistet. Die nicht näher bezeichnete SSD verwendet einen Controller, der den Flashspeicher über 16 PCI-Express-Lanes anbindet. Des Weiteren wurde der NAND-Speicher so an den Controller angebunden, dass die Kombination eine Übertragungsrate von bis zu zehn Gigabyte pro Sekunde sichergestellt ist. Dabei sind sämtliche technischen Daten alle an die Vorgaben des Open Compte Project (OCP) angehalten, sodass auch eine Kompatibilität sichergestellt werden kann.

Neben den Übertragungsraten bietet die bisher schnellste SSD auch weitere topzahlen. Die IOPS für 4kb Random Read liegen in einem Bereich knapp unter 1.000.000 und somit stellt sie sich auch dort über die Intel DC P3608, die 850.000 IOPS erreicht. Die Spanne bei 4kb Random Write dürfte jedoch auch bei 50.000 bis 150.000 IOPS liegen. Des Weiteren hat Seagate auch eine Variante mit acht Lanes geplant. Diese soll eine Übertragungsrate von 6,7 Gigabyte pro Sekunde haben und somit immer noch schneller sein, als die bisher schnellste SSD. Wie die genauen technischen Daten jedoch aussehen und wie teuer diese SSDs werden hat Seagate bisher nicht verraten.

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