OCZ will weiterhin Controller-Chips von Drittherstellern nutzen

Als einer der Marktführer im SSD-Segment ließ der bekannte Hersteller OCZ Technology verlauten, dass man in der nächsten Zeit nicht vorhabe, flächendeckend auf eigene Speicher-Controller zu setzen. Das Unternehmen nannte als Hauptgrund für diesen Schritt die begrenzt verfügbaren Kapazitäten.


Quelle: xbitlabs

Das Unternehmen OCZ Technology hat in einer Stellungnahme klargemacht, dass man auch in Zukunft Speicher-Controller von anderen Hersteller wie beispielsweise Sandforce oder Marvell einkaufen und in den eigenen Produkten nutzen wird. Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand: OCZ hat begrenzte Ressourcen und kann dementsprechend lediglich einen einzigen Controller in der Entwicklung haben. Doch alleine damit kann kein ganzer Markt bedient werden. Ferner fokussiert sich das Unternehmen mit den eigenes konzipierten Lösungen auf den Unternehmens-Bereich.

Der Nutzen einer eigenen Speichertechnologie birgt für OCZ viele Vorteile: Zu allererst braucht der Hersteller nicht auf die Partner-Unternehmen warten und kann die Firmware der hauseigenen SSDs noch einfacher an das Endprodukt adaptieren. Desweiteren kann der Fertiger selbst angepasste NAND-Flash-Chips für spezielle Märkte anbieten, womit in dem Fall OCZ besonders flexibel und zugleich ökonomisch produzieren kann. All diese Faktoren summieren sich letztendlich, wodurch der Hersteller eine nennenswertere Marktposition sowohl im Endkunden- als auch im Business-Segment inne hat und die eigenen Produkte noch besser supporten kann.

Bei Amazon sind SSDs von OCZ erhältlich.

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