Festplattenpreise normalisieren sich allmählich

Die Flutkatastrophe vor einem Jahr in Thailand, hat die IT-Industrie stark erschüttert. Insbesondere der Festplattenmarkt litt am stärksten darunter -  die Preise für herkömmliche Magnetfestplatte stiegen um über 200 Prozent an. Nach rund einem Jahr kann ist nun endlich von einer Entspannung zu sprechen, da sich die Preise so langsam dem Niveau vor der Katastrophe annähern.


Quelle: Computerbase

Trotz der fallenden Preise der populären Solid-State-Drives sind die altbewährten Magnetfestplatten nicht wegzudenken. Nach der Flutkatastrophe vor rund einem Jahr hat sich der Preis für eine herkömmliche HDD mehr als verdoppelt - auch die Verfügbarkeit ließ zu wünschen übrig. Damals war es nicht absehbar, wann das niedrige Preisniveau zurückerreicht werden kann. Mittlerweile vermelden die großen Konzerne im Festplattenmarkt wie Western Digital und Seagate schwarze Zahlen, die für die jeweiligen Unternehmen mehr als erfreulich sind. Es wurden Umsatzrekorde vermeldet, was auf eine Entspannung bei Produktion und sinkenden Herstellungskosten hindeutet. Dennoch fallen die Preise der Festplatten nur zäh. Der Großteil der erhältlichen Modelle liegt immer noch preislich über dem Niveau vor der Flut und nähert sich nur langsam den ursprünglichen Werten.

Vor und während der Flutkatastrophe waren Modelle mit zwei Terabyte äußerst gefragt. Lag der Preis vor der Krise bei rund 60 Euro hat sich jener mit etwa 120 Euro aufwärts mehr als verdoppelt. Derzeit sind ungefähr 90 Euro fällig, was immer noch mehr als 50 Prozent Aufpreis gegenüber dem Niveau vor der Flut entspricht. Etwas drastischer ist der Preisverlauf bei den neuen 3-Terabyte-Ablegern. Diese waren vor der Katastrophe für rund 120 Euro zu haben. Da jene recht neu am Markt sind und die Relation zwischen Kapazität und Preis gegenüber ihren Pendants mit einem oder zwei Terabyte eher schlecht ausfällt, stieg dementsprechend der Preis auf unverhältnismäßig hohe 230 Euro.

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