Festplatten: Situation und Preise entspannen sich kaum

Seit der Flutkatastrophe in Thailand im letzten Jahr sind die Preise für Festplatten auf einem extrem hohen Niveau. Trotz der Beschwichtigungen, dass sich die Engpass-Lage recht bald wieder entspannen sollte, haben sich die Preise bisher nicht einmal annähernd normalisiert. Nach wie vor zahlt man derzeit verglichen mit den Preisen im Herbst 2011 rund 60 bis 90 Prozent mehr für die gleiche Festplatte.


Quelle: Techspot

Die Kollegen von TechSpot haben die Lage genaustens analysiert und zwei Grafiken entworfen, die den Verlauf der Festplattenpreise seit Anfang Oktober zeigen. Die höchsten Preise zahlte man demnach Anfang November, als die Festplatten bis zu 190 Prozent im Preis angestiegen waren. 

Die gesamte Marksituation ist derzeit offenbar sehr dynmaisch, wodurch auch die Preiserhöhungen bei Herstellern, die nur in geringfügigem Ausmaß von den Lieferengpässen betroffen sind, zu erklären wären. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Gewinner und Verlierer bei den derzeitigen Preisverschiebungen. Während Western Digital einen Gewinnrückgang von 36 Prozent in Kauf nehmen musste, steigerte Seagate den eigenen Gewinn von 150 Millionen auf 563 Millionen Dollar. 

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