CeBIT 2012: Evolutionsschritt im SSD-Segment - OCZ präsentiert die Vertex 4

Der auf Flash-Speicher spezialisierte Hersteller OCZ präsentierte auf der CeBIT 2012 in Hannover eine Vielzahl an Neuheiten. Einiges davon richtet sich jedoch eher an Buisness-Kunden oder sind Produkte für den Server-Bereich. Die Vertex 4 hingegen dürfte auch den normalen Endverbraucher interessieren, gerade weil OCZ den oftmals problematischen SandForce-Controller gegen ein Modell von Indilinx tauscht.


Die von OCZ gezeigte Vertex 4 basiert auf dem selbstentwickelten "Everest 2"-Controller von Indilinx und kann mit synchronem MLC- oder SLC-Speicher bestückt werden. Der Hersteller gibt hier eine maximale Kapazität von 2.000 Gigabyte an. Die dabei erreichten Transferraten liegen auf einem Niveau mit der SandForce-Konkurrenz: Beim Lese- und Schreibvorgang sind maximal 550 respektive 500 Megabyte pro Sekunde realisierbar. Die I/O-Performance soll bei satten 90.000 IOPS liegen. Bei 4K-Random-Zugriffen erreicht die SSD über 30 MB/s beim Lesen und sogar über 80 MB/s beim Schreiben. Mit einer Warteschlange von 64 Befehlen steigen die Werte auf über 332 und 288 Megabyte pro Sekunde beim Lesen bewziehungsweise Schreiben. Sequenziell sind im Falle der Vertex 4 bis zu 367 respektive 305 Megabyte pro Sekunde realisierbar. Obwohl diese Werte weit von der Vorgabe entfernt sind, liegen selbige deutlich über einer vergleichbaren SandForce-SSD.

Die Vertex 4 soll laut Hersteller bereits im zweiten Quartal dieses Jahres verfügbar sein. Weitere SSDs von OCZ sind bei Amazon zu finden.

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