Arbeisspeicherpreise steigen und stabilisieren sich auf hohem Stand

Wirft man aktuell einen Blick auf den Preisvergleich hinsichtlich der Arbeitsspeicher, dann ist ein eindeutiger Trend zu erkennen: Die Preise für besagte Hardware sind in den letzten Wochen angestiegen, stabilisieren sich jetzt jedoch allmählich. Demnach ist mit billigem Arbeitsspeicher vorerst Schluss.


Quelle: TaipeiTimes

Schon vor geraumer Zeit haben zahlreiche Hersteller angekündigt, eine künstliche Verknappung von Arbeitsspeicher einzuleiten, um dem Preisverfall entgegenzuwirken. Letzterer ist der Grund dafür, dass die entsprechenden Hersteller nah an der Verlustgrenze produziert haben. Deshalb ist mit den unverhältnismäßigen günstigen Preisen nun Schluss: Der Preisvergleich offenbart einen Anstieg der Kosten, da die Hersteller den Fokus auf den OEM- und High-End-Markt legen und dadurch günstige Low-End-Chips letztendlich rar werden. Die hohe Nachfrage nach Speicherprodukten für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets, unterstützt diesen Trend.

Betrachtet man nun den Preis eines einfachen zwei Gigaybte großen DRAM-DDR3-Moduls, dann sind die Anschaffungskosten hierfür um knappe 30 Prozent angestiegen. So liegen 1.600 Megahertz schnelle Chips derzeit bei 1,05 US-Dollar, während damals 0,82 US-Dollar fällig waren. Letztendlich könnte die gesamte DRAM-Industrie durch diesen Aufwärtstrend profitieren und so den eigenen Gewinn erhöhen. Dafür sprechen zumindest die jüngsten Quartalsergebnisse, aus denen hervorkommt, dass sich der DRAM-Umsatz auf 6,87 Milliarden US-Dollar beläuft und so ein Plus von 440 Millionen US-Dollar (6,43 Milliarden US-Dollar) erwirtschaftet werden konnte. Der südkoreanische Elektronikriese Samsung ist hierbei mit einem Marktanteil von 42 Prozent die unangefochtene Nummer eins, gefolgt von Hynix mit 25 Prozent. Elpida (14,1 Prozent), Micron (10,5 Prozent) und Nanya (3,5 Prozent) Reihen sich dahinter ein. 

Bei Amazon ist Arbeitsspeicher erhältlich.

Anzeige