Facebook gewinnt Rechtsstreit endgültig

Mark Zuckerberg hat den Rechtsstreit um mögliche Anteile an Facebook gewonnen. Die Winklevoss-Zwillinge Tyler und Cameron wollen mit ihrer Klage nun doch nicht vor den Obersten Gerichtshof der USA ziehen. Damit wäre der Streit um die Facebook-Gründung endgültig beendet.


Quelle: Heise

Vorausgegangen war ein Vergleich aus dem Jahr 2008, welcher den Zwillingen insgesamt 65 Millionen Dollar einbrachte. Betrachtet man den derzeit geschätzten Wert von Facebook - zwischen 50 und 100 Milliarden Dollar - erscheint diese Summe fast schon lächerlich. Das dachten sich Tyler und Cameron Winklevoss auch - sie klagten gegen den Vergleich und scheiterten vor einem Berufungsgericht. Ob und wann sich das Oberste Gericht mit dem Fall beschäftigt hätte, ist absolut unklar, weshalb die Zwillinge vermutlich auch auf eine Fortführung der Klage verzichteten, was übrigens aus einem Dokument vom Mittwoch hervorgeht. 

Wie im Film "The Social Network" auch öffentlich von Mark Zuckerberg zugegeben, hatten die ehemaligen Kommilitonen des Facebook-Gründers ihn als Programmierer für ein Soziales Netzwerk eingestellt. Zuckerberg habe die Grundidee geklaut und sein eigenes Netzwerk aufgebaut - Facebook. Das Netzwerk wird in naher Zukunft knapp eine Milliarde Nutzer zählen können und damit eine Macht ausüben, die derzeit kaum eingeschätzt werden kann. 

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