YouTube und Google Daydream erstellen das VR 180- Videoformat

Um Videos in VR ansehen zu können, wurden jüngst 360-Grad Kameras eingeführt. Doch es gibt Situationen, in denen VR in Rundumansicht nicht notwendig ist, weshalb man nun das Videoformat "VR 180" bringt.


Quelle: Hexus

Auf der achten, jährlichen VidCon, welche im Anaheim Convention Center in Kalifornien stattfand, machte YouTube gleich mehrere Ankündigungen. Die größte Überraschung war hierbei der neue Videostandard "VR 180". Tatsächlich handelt es sich, wie man schon vermuten könnte, um die Hälfte eines 360-Grad Videos. Es gibt Situationen, welche sich für die Virtuelle Realität eignen, bei denen aber ein solches 360-Grad Video doch zu viel des Guten ist. Bei Aufnahmen eines Konzertes beispielsweise ist es ja für den Betrachter wenig aufschlussreich, wenn er hinter sich blicken kann. Aus dieser Idee heraus entstand der VR 180 Standard.

Mit diesem Format ist es möglich, 3D-Videos mit einem horizontalen Blickwinkel von 180 Grad erstellen und wiedergeben zu können. Als weiterer Vorteil dieser Technologie gegenüber der aktuellen 360-Grad Videos hat sich herauskristallisiert, dass es sich auf einem Desktop-Monitor ebenso gut einfügt wie auf einem Mobilen Gerät. Für die Produktion entsprechender Kameras setzte man sich mit LG, Yi und Lenovo zusammen, um die entsprechende Aufnahmetechnik so günstig wie möglich dem Kunden zugänglich machen zu können. Als Verkaufsstart wird die kommende Wintersaison angestrebt.
Ebenfalls angekündigt wurden Verbesserungen bei der YouTube App für Mobilgeräte. Die Applikation soll zukünftig in der Lage sein, das Video entsprechend der Bildschirmposition automatisch richtig herum zu drehen. Auf dem Desktop PC wird das Streamingportal zukünftig das dunkle Design, welches aktuell als Testversion zur Verfügung steht, als Standard übernehmen.

Anzeige