Viper Gaming V550 Maus im Test

Technik

Kommen wir zum technischen Aspekt, angefangen bei den Tasten. Ingsesamt besitzt die V550 neun Schalter, acht davon sind programmierbar. Die Haupttaster bestehen aus Omron-Switches mit einer angegebenen Lebensdauer von bis zu 10 Millionen Klicks. Außerdem findet sich auf der Oberseite eine Zusatztaste, eine Taste zur DPI-Einstellung und je Seite zwei weitere Zusatztasten. Schlusslicht bildet das Mausrad, welches ebenfalls als Taste fungiert.


Herzstück der Maus ist der optische Sensor in Form des PixArt 3325. Mit diesem sind 5.000 DPI erreichbar, über die Viper Gaming Software lassen sich per Upscaling aber auch 10.000 DPI realisieren. Die Abtastrate beträgt bis zu 1.000 Hz, der IPS-Wert (Inch per Second) wird mit 100 angegeben. Ansonsten lässt sich die Maus sowie ihre RGB-Beleuchtung vollständig über die hauseigene Software einstellen, dazu später mehr. Das Gewicht der Maus liegt bei recht leichten 166 Gramm, das fest installierte Kabel ist 1,8 Meter lang und umflochten.

Technische Spezifikationen:


Example Text
Hersteller:Viper Gaming
Modell:Viper 550 Optical Gaming Mouse
Sensor:PixArt 3325 optischer Sensor,  bist zu 5.000 DPI (per Software 10.000 DPI)
Maustasten:Omron Switches, bis zu 10 Millionen Klicks
Tasten:
9 Taster, 8 programmierbar
Illuminierung:RGB-Beleuchtung, voll einstellbar
Anschluss:USB-2.0, 1,8m, ummantelt
IPS/Abtastrate:100 / 1.000Hz
Software:Viper Software
Gewicht:166 Gramm
Maße:3,8 x 6,7 x 12,5 cm (Höhe x Breite x Länge)
Garantie:2 Jahre


Praxistest und Software

Beim ersten in die Hand nehmen fällt direkt die angenehme Form auf. Die Hände der Redaktion haben sich mit der V550 direkt wohl gefühlt. Die Oberfläche ist ebenfalls angenehm und die Gummiflächen an den Seiten sorgen für den benötigten Grip. Dem Autor dieser Zeilen ist die Maus einen ticken zu schmal geraten. Die Seiten fallen quasi nach Innen, sodass man die V550 am besten im Claw-Grip bedienen kann. Eigentlich so kein Problem, dennoch hätte der Nager ein wenig breiter sein können.
Die allgemeine Größe geht in Ordnung für das Gewicht, sie liegt im guten Mittelfeld. Sie ist von den Maßen her sehr nahe der ebenfalls symmetrischen Razer Lancehead, wobei die V550 noch ein Stückchen flacher ist. Nutzer mit übergroßen Händen dürften ihre Schwierigkeiten haben, für die meisten sollte die Größe aber kein Problem darstellen.

Wir konnten mit der V550 jedenfalls auch längere Partien zocken, ohne von Schmerzen oder Krämpfen geplagt zu werden. Auch das Gleiten auf dem Mauspad, in unserem Fall ein Razer Firefly Cloth, war sehr leichtgängig. Die fünf Gleitpads scheinen ihren Dienst auf jeden Fall sauber zu erfüllen. Schweiß, der bei harten Gefechten entstehen kann, sammelt sich nicht übermäßig auf der angenehmen Oberfläche oder den Gummipads. Das ist vor allem jetzt bei der Sommerhitze durchaus ein wichtiger Faktor. Insgesamt ist das Handling in der Praxis sehr gut und angenehm. Auch die Tastenanordnung ist intuitiv, man erreicht alle Tasten ohne großes Verrenken der Finger.
Die Software, welche man hier herunterladen kann, ist recht einfach gestrickt. Man hat die Möglichkeit, bis zu fünf Profile anzulegen. Es lassen sich alle Tasten frei programmieren oder mit Makros belegen, mit Ausnahme der linken Maustaste. Außerdem lassen sich die DPI-Modi und einge kleine Dinge am Sensor einstellen. Bei der Beleuchtung hat man die Auswahl zwischen vier voreingestellten Modi oder man legt die statischen Farben selbst fest. Wirklich viel Freiraum bleibt einem bei der Illuminierung leider nicht. Die Oberfläche der Software ist recht altbacken, erfüllt jedoch ihren Zweck. Die App ist aufgeräumt und man kommtn in der Regel gut zurecht. Auch der Funktionsumfang ist angemessen, lediglich bei der Beleuchtung wünschen wir uns mehr Einstellmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Viper Gaming V550 Maus im Test
  2. Lieferumfang, Verarbeitung und Design
  3. Technik, Praxistest und Software
  4. Fazit

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